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Verbands-Info

Alfred Tesar: „Schlüssel zum Erfolg ist ein Einzelsieg über Patty Schnyder!“

Die Schweizer Nummer zwei Timea Bacsinszky verzichtet auf den Fed Cup am 26./27. April in 2008 in Dornbirn, dafür kommt Patty Schnyder.

Wien/Dornbirn, 7. April 2008.– Das Schweizer Fed-Cup-Team muss im Play-off der Weltgruppe II gegenÖsterreich am 26. und 27. April 2008 auf dem Hartplatz im DornbirnerMessestadion ohne Timea Bacsinszky auskommen. Die Nummer 64 derDamentennis-Weltrangliste und Nummer zwei ihres Landes hat sich trotzintensiver Bemühungen seitens „Swiss Tennis“ zu einem Startverzichtentschieden, da sie sich voll auf ihre Einzelkarriere konzentrieren möchte. ImGegensatz zu Bacsinszky hat die Weltranglisten-Zwölfte Patty Schnyder ihrAntreten in Vorarlberg bestätigt. Es wird allgemein erwartet, dass die Schweizneben Schnyder auch noch Emmanuelle Gagliardi (WTA-Rang 143), Stefanie Vögele(WTA-207) und Nicole Riner (WTA-433) aufbieten und damit mit jenem Quartett antretenwird, das Anfang Februar dieses Jahres mit einem Gruppensieg in derEuro/Afrika-Zone den Einzug in das Weltgruppen-II-Play-off fixiert hat.<o:p>

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Derheimische Kapitän Alfred Tesar wird mit Sybille Bammer (WTA-23), Tamira Paszek(WTA-44), Yvonne Meusburger (WTA-83) und Melanie Klaffner (WTA-322) dasstärkste Team für den Kräftevergleich mit der Schweiz nominieren. „DerSchlüssel zum Erfolg ist ein Einzelsieg über Patty Schnyder. Sie weiß, dass siewohl beide Punkte im Einzel holen und auch das Doppel mit Emmanuelle Gagliardigewinnen muss. Da könnte sich enormer Druck für Schnyder aufbauen, der ihr zuvielwerden könnte“, so Tesar, der auch darauf verweist, dass sowohl Bammer als auchPaszek die Nummer eins der Gäste bereits bezwungen haben. „Sybille hat Schnyderim vergangenen Dezember beim Einladungsturnier in St. Anton besiegt. Tamira hatauf der WTA-Tour je einmal gewonnen und verloren.“ Paszek siegte im Vorjahr beiden US Open in einem dramatischen Drittrundenmatch im Tiebreak des drittenSatzes und verlor heuer in der Auftaktrunde in Doha.<o:p>

DieSchweiz hat übrigens auch im Betreuerstab mit „Personalproblemen“ zu kämpfen.Die Eidgenossen müssen in Vorarlberg ein weiteres Mal auf die Dienste ihres CaptainsSeverin Lüthi verzichten. Nachdem auch die interimistische Kapitänin ChristianeJolissaint aus familiären Gründen nicht zur Verfügung steht, wird Rolf Bühler,der Leiter der Abteilung Spitzensport bei Swiss Tennis, die Funktion desCaptains für das Duell mit Österreich übernehmen.<o:p>

<o:p> </o:p>Nachdem im vergangenenFebruar ein Einsatz von Severin Lüthi am Fed Cup in Budapest durch diezeitliche Überschneidung mit dem Davis Cup nicht möglich war, steht er demSchweizer Damenteam auch in Dornbirn nicht zur Verfügung. Lüthi wird – nachAbsprache und mit Einverständnis von Swiss Tennis – im April und Mai RogerFederer auf der ATP-Tour begleiten. Lüthi gehört seit 2002 dem Betreuerstab desSchweizer Fed-Cup-Teams an, seit 2005 übt er auch das Amt desDavis-Cup-Kapitäns aus.


ÖTV/Karlheinz Wieser, 7.4.2008

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