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Am Ende haben sich die Strapazen gelohnt

Nach sieben Wochen auf Tour kehrt Philipp Oswald von den Australien Open mit seiner ersten Viertelfinalteilnahme bei einem Grand-Slam-Turnier zurück ins Ländle

Aus der Isolation direkt ins Viertelfinale der Australien Open: Phillip Oswald startet phänomenal ins neue Jahr

Der 35-Jährige Doppelspezialist musste sich schlussendlich in der Runde der letzten acht Teams zusammen mit seinem neuseeländischen Partner Marcus Daniell der als Nummer fünf gesetzten Paarung Rajeev Ram/Joe Salisbury (USA/GBR) 6:7(2), 2:6 geschlagen geben. Oswald stand in Melbourne erstmals in seiner Karriere in einem Grand-Slam-Viertelfinale.

Bereits am 3. Jänner startete „Pipo’s“ Turnierreise mit der Teilnahme beim ATP-250er in Delray Beach (USA). Zusammen mit Daniell schied der gebürtige Feldkircher dort aber schon in der ersten Runde hauchdünn mit 9:11 im Match-Tie-Break aus. Die eigentliche Tortour folgte für den gebürtigen Feldkircher als er direkt nach der Ankunft in Melbourne für zwei Wochen in Quarantäne musste und nach der ersten Trainingseinheit auch noch mit Problemen im Rücken zu kämpfen hatte, „weshalb ich beim ATP-Cup bei der ersten Partie noch zurückgezogen habe und erst gegen Frankreich auf dem Court stand“, resümiert Oswald. „In den drei Wochen im Melbourne Park durften wir fast immer auf den großen Courts spielen“, schwärmt die aktuelle Nummer 42 der ATP-Doppel-Weltrangliste. „Da Marcus ja auch in Quarantäne war und wir kein Vorbereitungsmatch machen konnten, hatten wir eigentlich gar keine Erwartungen.“ Der Erfolgslauf in aller Kürze: Die Erstundenpartie gegen die Franzosen Mannarino/Simon glückte mit 6:4, 6:2, danach löste das Duo gegen den Deutschen Dominik Köpfer und seinen US-Partner Tennys Sandgren mit 7:6, 6:7 und 6:2 das Achtelfinal-Ticket. Nicht zu stoppen, siegten Oswald/Daniell auch im dritten Match mit 6:3 7:5 gegen die Amerikaner Monroe/Tiafoe.

Mit negativem PCR-Test in der Tasche geht es für Oswald jetzt zurück nach Vorarlberg. „So lange war ich noch nie von meiner Familie weg und ich bin richtig froh, dass der ganze Aufwand nicht umsonst war.“

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