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Verbands-Info

Auftaktniederlage von Paszek beim Generali Ladies Linz

Für Tamira Paszek war gleich in der ersten Runde des Generali Ladies Linzpresented by voestalpine Endstation.

Die heimische Nummer eins mit Weltranglisten-Position 45 unterlag der
rumänischen Qualifikantin Sorana Cirstea (WTA-Rang 78) in 1:46 Stunden mit 5:7, 3:6. Damit musste die
Vorarlbergerin wie 2006 und bei ihrem bisher letzten Linz-Auftritt 2008 bereits zum Auftakt die Segel streichen.
Nach einem schnellen 0:3-Rückstand kam die Österreicherin mit Fortdauer des ersten Satzes besser ins Spiel
und schaffte nach einer halben Stunde den Ausgleich zum 4:4. Danach ließ Paszek jedoch vier Breakchancen
ungenützt und musste ihrerseits das Service zum 5:7 abgeben. Im zweiten Durchgang ging es lange mit dem
Service, ehe Cirstea ihrer Gegnerin den Aufschlag zum 5:3 abnahm und danach sicher ausservierte.
„Cirstea war sicher keine einfache Auslosung. Man darf nicht vergessen, dass sie schon einmal unter den Top
25 gewesen ist. Aber das Hauptproblem war heute, dass ich einfach zu viele Fehler gemacht habe und nicht zu
meinem Spiel gefunden habe. Bei einem Heimturnier nimmt man sich immer sehr viel vor. Ich wollte es hier
besonders gut machen und habe mir selbst zuviel Druck aufgebaut. In Summe war es ein enttäuschendes
Match“, erklärte Paszek, die gegen die 21-Jährige im zweiten Duell die zweite Niederlage kassierte, nachdem
sie bereits im Vorjahr beim Sandplatzturnier in Barcelona gegen Cirstea verloren hatte.
Neben den Eigenfehlern haderte Paszek vor allem mit ihrem Aufschlag. „Wenn in dieser Partie etwas positiv
gewesen ist, dann war es der Umstand, dass ich oft ans Netz gegangen bin und dort auch gepunktet habe“,
sagte die 20-Jährige, die sich vorgenommen hat, in Zukunft öfter diese Variante anzuwenden. Trotz der
Niederlage verlässt die Dornbirnerin die Stahlstadt mit einem guten Gefühl. „Es war interessant und schön,
wieder vor heimischem Publikum zu spielen. Die Atmosphäre ist ganz anders als sonst bei den Turnieren.“
Letzte rot-weiß-rote Hoffnung beim Generali Ladies Linz presented by voestalpine ist jetzt Patricia Mayr-
Achleitner. Die Tirolerin trifft am Mittwoch im dritten Match nach 14.00 Uhr auf die französische Qualifikantin
Stephanie Foretz Gacon. Das bisher einzige Aufeinandertreffen gewann Mayr-Achleitner im Vorjahr beim
Challenger in Zlin (CZE) in zwei Sätzen.

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