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Challenger-Finale Palermo: Fischer unterliegt in drei Sätzen, dafür im Doppel Sieg mit Oswald

Zwei Stunden und sieben Minuten dauerte das Challenger-Finale von Palermo (42.500 Euro Gesamtpreisgeld), aber leider scheiterte Martin Fischer knapp am Titel. Im Doppel gewannen die beiden Vorarlberger die Hängepartie.

Mit 6:7 (4), 6:2, 1:6 musste er sich dem Ungarn Attila Balazs beugen. Für den ungesetzten 21-Jährigen aus Budapest bedeutet dies den ersten Sieg bei einem ATP-Challenger, zehn Future-Turniere gewann er allerdings schon seit 2008.

Martin blieb der zweite Challenger-Titel nach Oberstaufen (Juli 2010) verwehrt. Nach dem unglücklichen Verlust des ersten Satzes im Tie-break dominierte der spielstarke Vorarlberger den zweiten Durchgang klar.

Im dritten Satz startete unserer Daviscupper mit Break perfekt, machte dann aber gegen Balacs (der in der ersten Runde die Nummer drei Yuri Shukin aus dem Bewerb nahm und fortan nur mehr Zweisatzpartien zu spielen hatte) kein Game mehr. Fischer erreichte immerhin zwei Finale in einer Woche.

Die Nummer 138 der Welt wird mit den gewonnenen 55 ATP-Punkten (sechs Punkte von Doha fallen hinaus) im Ranking einen weiten Sprung nach oben machen und wohl erstmals in seiner Karriere unter den Top-120 der Welt rangieren.

Doppelsieg in der Hängepartie gegen Motti/Vagnozzi

  Im Doppel gab es am Abend noch einen schönen Sieg für die beiden Freunde Martin Fischer und Philipp Oswald: Im Finale bezwangen sie in der gestern unterbrochenen Doppelbegegnung das Duo Motti/Vagnozzi mit 4:6, 6:2, 10:6 und wurden ihr Rolle als Nummer eins des Bewerbs gerecht.

In Summe eine fast perfekte Woche für Martin Fischer und Philipp Oswald sowie deren Trainer Joachim Kretz (VTV).

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