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Verbands-Info

Fischer und Knowle im Daviscupteam gegen Frankreich

Zwei von fünf Cracks für den Daviscup-Hammer vom 4. bis 6. Mätz in Wien-Schwechat sind aus dem Ländle. Die Freunde ist groß.

Melzer, Fischer, Koubek und Knowle vorerst für Duell mit Frankreich nominiert "Mit Unterstützung unserer Fans können wir die Franzosen im Hangar biegen!"
Niederösterreich, 22. Februar 2011. - Österreichs Kapitän Gilbert Schaller hat Jürgen Melzer, Martin Fischer, Stefan Koubek und Julian Knowle offiziell für das Erstrundenduell in der Davis-Cup-Weltgruppe gegen Frankreich vom 4. bis 6. März am Flughafen Wien nominiert. Mit Oliver
Marach wurde ein fünfter Spieler in das ÖTV-Aufgebot berufen. Damit wird die Entscheidung
über das endgültige Aussehen des Teams wohl erst knapp vor der Auslosung am 3. März fallen.
Dem Doppel wird einmal mehr entscheidende Bedeutung zukommen! Um sich gegen Frankreich alle Optionen
offen zu lassen, hat ÖTV-Kapitän Gilbert Schaller neben Jürgen Melzer (ATP-10), Martin Fischer (ATP-137) und
Stefan Koubek (ATP-174) mit Julian Knowle (ATP-Doppel 37) und Oliver Marach (ATP-Doppel 10) auch die beiden
heimischen Doppelspezialisten einberufen. "Damit haben wir einige Tage Zeit, um die beste Lösung für das Team
zu finden. Das Regulativ erlaubt uns ja, bis eine Stunde vor der Auslosung bis zu zwei Spieler auszuwechseln",
erklärte Schaller. Die Auslosung findet am Donnerstag, 3. März, um 13.00 Uhr im Palais Niederösterreich statt.
"Dass die Spieler diese Variante aus sportlicher Sicht teilen, zeigt, dass alle an einem Strang ziehen. Ich möchte
betonen, dass die Entscheidung, wer letztlich in der Mannschaft sein wird, nicht zwingend zwischen Julian Knowle
und Oliver Marach fallen muss. Kommen wir in der Vorbereitung zum Schluss, dass beide ins Aufgebot gehören,
dann werden auch beide im Team sein", ergänzte Schaller. Die Franzosen haben im Vorjahr alle vier Davis-Cup-
Doppel gewonnen, wobei Michael Llodra sämtliche Partien bestritten hat und dabei je zweimal mit Julien
Benneteau und Arnaud Clement gespielt hat.
Die Entscheidung, beide Doppel-Spezialisten einzuberufen, wurde auch von Österreichs Nummer eins Jürgen
Melzer mitgetragen. "Wir haben eine Woche Zeit, um beim Training herauszufinden, wie es am besten passt",
sagte Melzer, der am Dienstag mit Stefan Koubek die Davis-Cup-Vorbereitung in der Südstadt begonnen hat. Um
für den Hit gegen Frankreich bestens gerüstet zu sein, hat der Weltrangliste-Zehnte das ATP-Turnier in dieser
Woche in Dubai sausen lassen, wo er immerhin ein Semifinale zu verteidigen gehabt hätte. "Dass ich in Dubai 180
Punkte verliere, lässt sich verschmerzen. Da wäre ein Sieg über Frankreich hundert Mal mehr wert. Dieser Davis
Cup kann ein Erlebnis werden, das man sein Leben lang nicht vergisst. Das gilt für uns Spieler ebenso wie für die
Zuseher. Mit der Unterstützung unserer Fans können wir die Franzosen im Hangar biegen", ist Melzer überzeugt.

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