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"Ich bin froh, dass ich Olympia in meiner Karriere im Resümee habe."

Für den Vorarlberger Philipp Oswald und seinen Doppelpartner Oliver Marach ist das olympische Tennis-Turnier am Montag zu Ende gegangen. Das rot-weiß-rote Duo leistete den favorisierten Kolumbianern Juan-Sebastian Cabal/Robert Farah nur im ersten und zu Beginn des zweiten Satzes Gegenwehr.

Die Doppel-Paarung Philipp Oswald und Oliver Marach richtet nach dem Ausscheiden in Tokio den gemeinsamen Blick in Richtung ATP-Tour. (Foto: GEPA/Walgram)

Den ersten Satz hielten die ansonsten mit anderen Partnern agierenden Marach/Oswald bis zum 4:5 offen, ehe die bestens zusammengespielten Cabal/Farah mit der ersten Breakchance auch den Satzgewinn fixierten. Im zweiten Durchgang schafften die Südamerikaner gleich das Break zum 2:0 und holten sich auch das umkämpfte dritte Game, in dem der 41-jährige Marach und der 35-jährige Oswald drei Breakchancen ungenutzt ließen. Der einzige Spielgewinn zum 1:5 konnte keine Trendwende mehr bewirken. Das Match endete schließlich 4:6,1:6.

Gegenüber der APA bekräftigte Debütant Oswald, dass er sein Antreten bei Olympia nicht hätte missen wollen. "Ich bin froh, dass ich das in meiner Karriere im Resümee habe. Unglaublich, Olympische Spiele, das Dorf, der Einmarsch, die anderen Sportler kennenlernen", sagte der 35-Jährige, der die Gelegenheit nutzte, "abends mal ein Glaserl mit dem ÖOC zu trinken". An Marach gerichtet: "Oli hat mir einen Gefallen gemacht, dass er das Ganze mitgemacht hat." Sofort kam der Widerspruch vom Doppelpartner: "Ich spiele auch gern bei Olympia. Wir spielen gern fürs Land, das ist ein Privileg und was Spezielles. Das wollen wir nicht auslassen."

Österreichs Davis-Cup-Spieler Oswald und Marach schlugen in der ersten Runde das australische Duo John Millman/Luke Saville 7:5, 6:2 und stiegen damit ins Achtelfinale gegen die als Nummer 3 gesetzten Kolumbianer Juan Sebastian Cabal/Robert Farah auf.

Und nun geht es für das Duo weiter, denn bezüglich ihrer gemeinsamen weiteren Doppelzukunft setzten sich die beiden noch am Abend zusammen. Drei, vier Wochen auf der Amerika-Tour sind angedacht. "Danach schauen wir, der Plan für Ende des Jahres ist auch noch nicht fix draußen", erklärte Marach. Durch Olympia hätten sie ein paar Turniere auslassen müssen, viele Punkte gingen damit verloren. "Wir sind von 30 auf 45 gefallen und auf einmal bei den Tausendern nicht mehr drinnen. Wir müssen schauen, dass wir bei den Turnieren, wo wir reinkommen, gut spielen. Ich blicke positiv in die nächsten Wochen“, berichtet die APA.

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