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Verbands-Info

Julia Grabher mit ÖTV-Auswahl ins Finale des European Summer Cups

Im Vorjahr nur Platz 7, heuer raste Österreichs Mädchen-Team beim European Summer Cup in Rakovnik (CZE) bis ins Finale der Qualifikation, schlug dort Frankreich mit 3:0, hat sich damit für das Europacup-Finale in Luano (ITA) von 2. bis 4. Juli qualifiziert und wird dort auf England, Italien, Russland, Frankreich, Ukraine, Kroatien und Spanien treffen.

In der Qualifikationsphase dominierten Karoline Kurz, Barbara Haas und Julia Grabher ihre Partien von Anfang an und ließen sich in keiner Phase des Bewerbs das Heft aus der Hand nehmen. In Runde 1 wurde Polen mit 3:0 besiegt, im Semifinale wurde Dänemark mit dem gleichen Resultat vom Court gefegt. Beeindruckend ist dabei vor allem, dass das von Bundesnachwuchstrainerin Petra Russegger betreute U14-Team erst im Endspiel gegen Frankreich, als der Quali-Sieg bereits fixiert war, einen Satz abgeben musste: Barbara Haas und Julia Grabher gewannen im Doppel gegen Laura Tafin/Oceane Dodine mit 7:6(7), 6:7(8), 7:6(1). Die Statistik belegt die Überlegenheit der Nachwuchsspielerinnen im Endspiel: Haas & Co gewannen 85 Prozent der gespielten Sätze (6:1), gewannen 45 Games und verloren nur 30.

"Unglaubliche Leistung!"
"Die Mädchen haben während des gesamten Turniers extrem stark gespielt", bilanzierte Russegger stolz, "sind souverän aufgetreten und waren nie nervös. Eine unglaubliche Leistung in dieser schweren Gruppe." Dennoch wird es vor dem Europacup-Finale in Luano zwei kleine Veränderungen im Team geben: Statt Russegger wird Haas-Coach Helmut Fellner die Mannschaft in Italien betreuen, und Karoline Kurz, die bei einem ITF-Turnier im Einsatz sein wird, wird durch Lena Reichel ersetzt. Weniger gut lief es bisher hingegen für Lenny Hampel, Lucas Miedler und Marco Prochazka beim Summer Cup in Cluj Napoca (ROM): Nach einer knappen 1:2-Niederlage im Viertelfinale gegen Ungarn und einem 3:0 gegen Bulgarien im Spiel um die Plätze 5 bis 8 "haben wir heute gegen Serbien 2:1 gewonnen und in der Endtabelle Platz 5 belegt. Nach den kurzfristigen Ausfällen, insbesondere von Sebastian Ofner, können wir damit aber zufrieden sein" (Bundesnachwuchstrainer Martin Pauer).

Projekt "Europacup-Finale"
(24.6.2010)
Im Vorjahr kam bei den European Summer Cups für Österreichs U14-Teams bereits in der Qualifikation das Aus - Jason-Peter Platzer, Dominik Weidinger und Sebastian Ofner belegten Rang 5, Anna-Maria Heil, Carmen Schauer und Marlies Szupper wurden 7. Heuer (27.-29.6.2010) starten die von den Bundesnachwuchstrainern Martin Pauer bzw. Petra Russegger betreuten Mannschaften daher den nächsten Ansturm in Richtung Europacup-Finale. Insgesamt 30 (Mädchen) bzw. 32 (Burschen) Nationen kämpfen dabei in vier Qualifikationszonen um die acht Finalplätze. Im rumänischen Cluj Napoca (= Zone C) werden es dabei Lucas Miedler, Lenny Hampel und Marco Prochazka mit Belgien, Bulgarien, Ungarn, Lettland, Rumänien, Serbien und der Slowakei zu tun bekommen. Prochazka springt dabei für Sebastian Ofner ein, der Martin Pauer aufgrund einer Schulterüberlastung kurzfristig absagen musste. Pauer: "Jetzt reisen wir halt mit einem Rumpfteam nach Rumänien und gehen in einer ziemlich schweren Gruppe als klarer Außenseiter ins Rennen." Im tschechischen Rakovnik (= Zone C) treffen Barbara Haas, Julia Grabher und Karoline Kurz auf Bulgarien, die Tschechische Republik, Dänemark, Frankreich, Holland, Polen und die Türkei. Das Finale der U14-Burschen würde von 2. bis 4. Juli in Magaluf (ESP), jenes der U14-Mädchen in Loano (ITA) über die Bühne gehen.

(Quelle: ÖTV)

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