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Verbands-Info

Österreich mit Knowle und Fischer kämpft in Belgien um Verbleib in der Davis Cup-Weltgruppe

Das österreichische Davis Cup-Team spielt vom 16. bis 18. September in Belgien um den Verbleib im Kreis der 16 besten Tennis-Nationen der Welt. Das ergab die am Mittwoch in London vorgenommene Auslosung für das Weltgruppen-Play-off. „Keine einfache Aufgabe, aber machbar“, meinte Gilbert Schaller, der Österreich in Belgien zum letzten Mal als Kapitän in einen Länderkampf führen wird.

<font face="Arial" size="2">Gegen die Belgier hat Österreich noch eine blütenweiße Weste. In allen vier bisherigen Duellen (1933, 1936, 1980 und 2003) gingen die ÖTV-Asse als Sieger hervor, der letzte Erfolg (3:2) im Jahr 2003 in Pörtschach wurde ebenfalls im Weltgruppen-Play-off gefeiert. Belgien verfügt mit Xavier Malisse (ATP-40), Olivier Rochus (ATP-73), Steve Darcis (ATP-95) und Ruben Bemelmans (ATP-147) aktuell über vier Top-150-Spieler. Dieses Quartett bezog Anfang März in der Auftaktrunde der Weltgruppe eine 1:4-Heimniederlage gegen Spanien. Österreich verlor seinen Erstrunder am Flughafen Wien gegen Frankreich mit 2:3.</font>

<font face="Arial" size="2">„Ein Heimspiel wäre mir natürlich lieber gewesen. Belgien ist zwar keine leichte Aufgabe, aber machbar. Sie verfügen über eine ausgeglichene Mannschaft und haben auch im Doppel einige Varianten. Mit der Belagwahl werden sie uns nicht wehtun können, da unsere Spieler zuletzt auf allen Böden entsprechende Resultate abgeliefert haben. Auch das Publikum schätze ich nicht so fanatisch ein wie zum Beispiel in Israel oder Südamerika. Unter dem Strich rechne ich mir durchaus Chancen aus, die Mannschaft nach einem Sieg als Weltgruppen-Nation an meinen Nachfolger übergeben zu können“, sagte Gilbert Schaller, der bekanntlich nach dieser Relegationspartie als ÖTV-Kapitän zurücktreten wird.</font>

<font size="2"><font face="Arial">Mit dem belgischen Topspieler Xavier Malisse machten die rot-weiß-roten Akteure zuletzt unterschiedliche Erfahrungen. Während Jürgen Melzer in der dritten Runde in Wimbledon in drei Sätzen verlor, besiegte Andreas Haider-Maurer den 30-jährigen Rechtshänder vor kurzem in der deutschen Bundesliga mit 6:3, 6:4. „Das ist eines der unangenehmeren Lose, die wir kriegen konnten. Die Belgier verfügen über eine sehr kompakte Mannschaft. Wir werden ein starkes Wochenende hinlegen müssen, um diese Hürde nehmen zu können. Jetzt heißt es einmal abwarten, welchen Belag sie uns hinlegen werden“, lautete die erste Einschätzung von Jürgen Melzer über die Belgier.</font></font>

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