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Campus & Profis

Oswald fiebert Olympia entgegen

Turbulente Zeiten für das Vorarlberger Tennis-Ass Philipp Oswald. Zuerst wird der 35-jährige Feldkircher für die Olympischen Spiele nominiert, gewinnt im Wimbledon-Doppel die erste Runde, verliert dann aber mit 13:12 und gibt anschließend die Trennung von Doppelpartner Marcus Daniell bekannt. Nun trainiert das Tokio-Duo Oswald/Marach im Ländle.

Philipp Oswald bei der Einkleidung in Wien mit "Miraitowa" - dem Maskottchen der Olympischen Spiele in Tokio. Gemeinsam mit Doppelpartner Oliver Marach bereitet man sich jetzt im Ländle vor (Fotos: ÖOC/GEPA pictures)

Neben Philipp Oswald wird auch sein langjähriger Trainer Joachim Kretz von der Campus-Academy als Betreuer das Ländle bei den Olympischen Spielen in Tokio ab 23. Juli vertreten. Einen ersten Vorgeschmack holen sich die beiden zu Beginn dieser Woche im Rahmen der Einkleidung zu dem größten Sportevent weltweit.

Zusammen mit dem 40-jährigen Oliver Marach aus Graz wird „Ossi“ im Ariake Tennis Park die rot-weiß-roten Farben vertreten. Die beiden sind eines von insgesamt 32 Doppel-Paaren, das um Gold kämpfen wird. 2017 in Gstaad holen Oswald/Marach gemeinsam einen ATP-Titel. Im Interview mit der APA sagt der Feldkircher: "Ursprünglich wollten wir nächste Woche auf Sand in Hamburg noch ein gemeinsames Turnier spielen, aber es ist besser, wir trainieren gescheit zusammen und laden die Batterien auf und sind noch einmal daheim, bevor es zum Highlight nach Tokio geht." Angesprochen auf die Trennung vom Neuseeländer Marcus Daniell, mit dem er vergangenes Jahr in Sardinien ebenfalls einen ATP-Titel gewinnt, meint die aktuelle Nr. 31 der Doppel-Weltrangliste: "Es war quasi von meiner Seite der Split. Unsere Chemie bei den French Open und davor auf Sand war echt schwierig" und ergänzt weiter "Wir haben ziemlich unterschiedliche Ansichten. Irgendwie war es vom Gefühl so, dass wir nicht am gleichen Strang ziehen. Und für mich war dann klar, dass ich irgendwann die Reißleine ziehen muss. Ich bin auch schon ein älteres Kaliber, und dort, wo ich hin will, habe ich keine Zeit zu verschenken." Man darf also gespannt sein, wer nach Tokio an Oswalds Seite aufschlagen wird.

In Lederhosen: Österreichs Olympiateam
Trainer Joachim Kretz und "Ossi" im Gespräch mit Bundeskanzler Kurz

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