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Verbands-Info

Philipp Oswald wird mit ULTV Linz Bundesliga-Meister

Das Finale der Herren-Bundesliga war nichts für schwache Nerven! Nachdem es bereits in der Gruppenphase im Juni zum Duell zwischen ULTV Linz und TC Gleisdorf gekommen war, das die Oberösterreicher knapp mit 5:4 für sich entschieden hatten, trafen die beiden Teams am Samstag in Salzburg auch im Kampf um die Titelkrone aufeinander.

Und erneut gingen die Oberösterreicher als Sieger vom Platz. Mit dem Gesamtergebnis von 5:4 krönten sich Johannes Ager, Philipp Oswald und Co. zum neuen Meister in Österreichs höchster Spielklasse und holten für den ULTV Linz den siebenten Titel in der Clubgeschichte.

 Nach den Einzel-Partien war es 3:3 gestanden, wobei insbesondere das Duell der beiden Trainingspartner Philipp Oswald (Linz) und Martin Fischer (Gleisdorf) die Zuschauer immer wieder zu Begeisterungsstürmen hinriss. Oswald siegte in drei Sätzen mit 3:6, 6:4, 7:5. „Das war ein super Match von den beiden“, war auch der für Linz spielende Martin Slanar von der Leistung seines Teamkollegen beeindruckt. Weniger zufrieden war der künftige Südstadt-Coach mit der eigenen Performance: Im Duell zweier „Oldies“ musste sich Slanar Stefan Koubek mit 3:6, 3:6 geschlagen geben.

 Für die weiteren Punkte der Linzer sorgten Marco Mirnegg (6:4, 7:6 gegen Christian Magg) und Ingo Neumüller, der gegen Patrick Schmölzer beim Stand von 4:2 im ersten Satz von der Aufgabe des Steirers profitierte. Das Duell der beiden Spitzenspieler Björn Phau (Gleisdorf) und Johannes Ager (Linz) gewann der 31-jährige Deutsche in einer bis zum letzten Ballwechsel engen Partie mit 6:7, 7:6, 7:5. Die Entscheidung über den neuen Meister musste also in den drei Doppel-Partien fallen. Und hier sorgten Oswald/Slanar (7:6, 6:4 gegen Phau/Fischer) und Mirnegg/Neumüller (6:1, 6:3 gegen Magg/Weiglhofer) für die Sieg bringenden Punkte.

Herren-Bundesliga (Finale in Salzburg):

 ULTV Linz – TC Gleisdorf                     <wbr>          5:4

 

Johannes Ager – Björn Phau                              7:6, 6:7, 5:7

Philipp Oswald – Martin Fischer                       <wbr>  3:6, 6:4, 7:5

Martin Slanar – Stefan Koubek                           3:6, 3:6

Sascha Kloer – Alexander Peya                        3:6, 1:6

Marco Mirnegg – Christian Magg                        6:4, 7:6

Ingo Neumüller – Patrick Schmölzer                   4:2, Aufgabe Schmölzer

Oswald/Slanar – Fischer/Phau                  <wbr>         7:6, 6:4

Ager/Kas – Koubek/Peya                   <wbr>               4:6, 3:6

Mirnegg/Neumüller – Magg/Weiglhofer                6:1, 6:3

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