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Sensationsform von Peter Kruck: Mannschaftsweltmeister und WM-Bronze im Einzel

In der Form seines Lebens spielt derzeit der 68-jährige Peter Kruck (Zweiter von links) aus Dornbirn. In Antalya wurde er erneut Mannschaftsweltmeister Herren 65. Und fast noch höher einzuschätzen: Im Einzel kam er bis ins Halbfinale!

Während Peter Kruck den Team-Weltmeistertitel in den Jahren 2005 und 2006 in der Türkei zum ersten und zweiten Mal holte, und 2007 aufgrund der Entfernung (Neuseeland) die Teilnahme nicht zustande kam, konnte sich nun der Dornbirner zum dritten Mal in seiner Karriere mit der Auszeichnung Weltmeister schmücken. Neben Kruck standen noch der Steirer Peter Pokorny sowie Hans Gradischnig und in der Weltmeistermannschaft (Britannia Cup). Hinter Österreich sicherte sich Italien Silber, die USA Bronze, vierte wurden die Franzosen danach kamen die Australier, allesamt Tennisweltmächte. Insbesondere der Finalsieg gegen Italien mit 3:0 war eine Klasse für sich. Zuvor arbeiteten sich die rot-weiß-oten mit 2:1-Siegen gegen Frankreich und Großbritannien in der Finalrunde ins Endspiel vor. In der Vorrunde waren Polen und Neuseeland überbrückbare Hürden (jeweils 3:0-Siege). Kruck: "Es ist mir wirklich ausgezeichnet gelaufen, nach leichten Schwierigkeiten zu Beginn des Bewerbs kam ich immer bessser ins Turnier." Kruck war bei allen Einzeln des Teambewerbs im Einsatz, nur bei entschiedenen Partien kam Gradischnig an der Seite des Mister 65 Peter Pokorny zum Einsatz.

Nicht minder bemerkenswert war auch Krucks Auftritt im Einzelbewerb der Herren 65: Nach Siegen über den Polen Wilenski und den Schweden Vieglins gelang die erste Riesenüberraschung gegen den auf Nummer vier gesetzten Australier Bob Howes, den Kruck mit 7:6, 6:2 aus dem Achtelfinale warf. Der auf zehn gesetzte TC Pasching-Spieler konnte sich im Viertelfinale dann auch noch gegen den auf 7 gesetzten US-Amerikaner Joseph Bachmann mit 6:4, 6:4 durchsetzen. Das Husarenstück wäre ihm dann fast noch im Halbfinale geglückt, wo er dem großen Sensationsmann Giancarlo Milesi arg zusetzte und nur knapp mit 6:7, 6:7 den Einzug ins Endspiel verpasste. Wie hoch diese Leistung einzuschätzen ist, beweist auch noch die Tatsache, dass sich Milesi im Finale für die Tennis-Seniorenwelt völlig überraschend gegen den seit vielen Jahren weltweit fast unbesiegten Pokorny mit 7:6, 1:6, 6:2 durchsetzte.

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