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Fed Cup

Start zur Mission Klassenerhalt für Julia Grabher und das Fed Cup-Team

Julia Grabher, Melanie Klaffner, Mira Antonitsch und Sinja Kraus matchen sich ab Mittwoch in Tallinn mit Italien, Griechenland und Estland. Das Ziel ist der Verbleib in der Europa/Afrika-Zone I.

Das österreichische Fed-Cup-Team ist am Sonntag in Tallinn eingetroffen. In der Hauptstadt Estlands spielen Julia Grabher (WTA-221), Melanie Klaffner (525), Mira Antonitsch (638) und Sinja Kraus (869) von Mittwoch bis Freitag gegen Italien, Griechenland und Estland (jeweils ab 15 Uhr MEZ). Das von Kapitänin Marion Maruska ausgegebene Ziel lautet: Klassenerhalt in der Europa/Afrika-Zone I.

In Pool A matchen sich die Ukraine, Kroatien und Bulgarien. Die Top-Zwei jeder Gruppe spielen am Samstag (12 Uhr MEZ) kreuzweise gegeneinander, die Sieger aus diesen Finalspielen bekommen die Möglichkeit, sich im April für das Weltgruppen-Finalturnier zu qualifizieren. Die jeweils Letztplatzierten beider Gruppen ermitteln am Samstag (12 Uhr MEZ) einen Absteiger in die Europa/Afrika-Zone II. Von ebendort war die ÖTV-Mannschaft im Vorjahr beim Turnier in Luxemburg ungeschlagen in Zone I aufgestiegen.

Barbara Haas, als Nummer 143 der WTA-Welt die beste Tennisspielerin des Landes, sagte die Teilnahme ab. Die 23-jährige Oberösterreicherin qualifizierte sich über die Weltrangliste für den Hauptbewerb eines 250er-Turniers in Thailand, das unmittelbar nach dem Fed Cup ausgetragen wird und für sie eine große Chance darstellt, dem Ziel Top-100 näher zu kommen.

"Natürlich sinken die Chancen, wenn die beste Spielerin nicht dabei ist“, sagt Kapitänin Marion Maruska. „Auf der anderen Seite wäre es natürlich gut, wenn Österreich bald wieder eine Spielerin in den Top-100 der Welt hat.“

Die Aufgabe in Tallinn wird schwer: Griechenland hat mit Sakkari ebenso eine Top-30-Spielerin wie Estland mit Kontaveit. Italien ist mannschaftlich stark. „Wir sind nach wie vor Außenseiter. Ich vermute, dass das Doppel in einigen Partien eine entscheidende Rolle spielen wird", sagt Maruska, die mit ihren Schützlingen nach dem ersten Training auf der Anlage Einzelgespräche geführt hat. "Jede von ihnen vermag besser zu spielen, als es das Ranking ausdrückt. Ich habe ihnen gesagt, dass sie über sich hinauswachsen können."

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