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Tamira Paszek im Fed Cup, Julia Grabher im erweiterten Kader

Auch nach dem Rücktritt von Yvonne Meusburger spielt das Ländle eine wichtige Rolle im österreichischen Fed Cup-Team:

Kapitän Jürgen Waber nominierte mit Patricia Mayr-Achleitner, Tamira Paszek, Barbara Haas und Sandra Klemenschits Österreichs derzeit bestklassierte Spielerinnen ins SIMACEK AUSTRIAN Fed Cup Team für die Woche in der Europa/Afrika Zone I in Budapest von 4. bis 7. Februar 2015.

"Nach guten, konstruktiven Gesprächen mit den Spielerinnen kann Österreich mit den zurzeit besten aktiven Profis in Ungarn an den Start gehen. Es freut mich, dass persönlich getätigte Planungen innerhalb kürzester Zeit ohne Umschweife zugunsten des Nationalteams revidiert wurden", gab Waber bekannt. "Nun hoffe ich, dass alle Spielerinnen fit, gesund und mit Selbstvertrauen anreisen werden, damit wir Österreich ansprechend vertreten können."

Mayr-Achleitner, Paszek, Haas, Klemenschits
Nach dem Rücktritt von Yvonne Meusburger sind Patricia Mayr-Achleitner (WTA 122) und Tamira Paszek (WTA 130) Österreichs bestgereihte aktive Spielerinnen in der Einzel-Weltrangliste, dazu kommt Sandra Klemenschits (Doppel WTA 137) als beste Doppel-Spielerin. Das Team komplettiert die erst 18-Jährige Barbara Haas (WTA 306), die "als Rookie im Team für spätere Aufgaben erste Eindrücke und Erfahrungen sammeln soll", so Waber. "Sie kann von Patricia und Tamira viel lernen und wird von der Fed Cup-Woche mehrfach profitieren."

König und Grabher "auf Abruf"
Mit Österreichs Nummer fünf Pia König (WTA 381) und der 18-jährigen Freiluft-Staatsmeisterin Julia Grabher (WTA 758) stehen zwei weitere junge Spielerinnen im erweiterten Kader und im Fall einer Nachnominierung zur Verfügung. Zwei Spielerinnen können bis eine Stunde vor dem Captains Meeting am 3. Februar noch geändert werden.

Spannung vor Auslosung am Freitag
Das österreichische Fed Cup-Team spielt seit dem Jahr 2009 in der Europa/Afrika Zone I, aus der auch in diesem Jahr nur zwei Mannschaften den Aufstieg schaffen, zwei müssen absteigen. Die insgesamt 15 Mannschaften werden zunächst in drei Gruppen mit vier Nationen sowie eine Gruppe mit drei Teams gelost. Die vier Gruppensieger kämpfen danach um die beiden Aufstiegsplätze, die Gruppenletzten gegen den Abstieg. Die Auslosung für die Gruppenphase findet am Freitag, 9. Jänner, statt. Erster Spieltag im Syma Event- und Kongresszentrum von Budapest ist voraussichtlich Mittwoch, der 4. Februar.

Top-Tennis im Nachbarland
Neben Österreich spielen die Fed Cup-Teams aus Weißrussland, Belgien, Bulgarien, Kroatien, Georgien, Großbritannien, Ungarn, Israel, Lettland, Liechtenstein, Portugal, Serbien, Türkei und der Ukraine in der Europa/Afrika Zone I, aus der im Vorjahr die Niederlande und Rumänien den Aufstieg schafften. Die starke Besetzung verspricht attraktives Damentennis auf internationalem Top-Niveau in nur 2,5 Autostunden Entfernung von Wien. Tickets sind unter der Telefonnummer +36 30 30 30 999 sowie der Internet-Adresse www.eventim.hu/hu/sport/tenisz/ erhältlich.

fedcuplogo"comma" kleidet ein
Österreichs Team wird am 2. Februar vom Bundesleitungszentrum Südstadt mit vier, vom Autohaus Laimer und SEAT zur Verfügung gestellten ÖTV-Autos in die ungarische Hauptstadt aufbrechen. Der Betreuerstab umfasst neben Delegationsleiter Robert Groß, Präsident des oberösterreichischen Tennisverbands, auch den renommierten Bespanner Erwin Enzinger sowie den Nationalteam-erfahrenen Sportmasseur Kurt Waltl.

Hauptsponsor des Fed Cup-Teams ist die Firma SIMACEK, ein mehr als 7.000 Mitarbeiter beschäftigendes Unternehmen mit den Kernbereichen Reinigung, Sicherheit, Hygiene, Verpflegung, Grünraum, Technik und Personal. Eingekleidet werden die Athletinnen heuer von „comma“, einer der renommiertesten Modemarken in Modern Woman-Segment. Alle Damen erhalten ein komplettes Business-Outfit in sportiv-elegantem Style. 

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