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Verbands-Info

Tamira und Meusi sagen für Fed Cup ab

Nach Sybille Bammer haben nun auch Tamira Paszek und Yvonne Meusburger ihr Antreten bei den Fed-Cup-Gruppenspielen der Europa/Afrika-Zone I vom 4 bis 7. Februar in Estland abgesagt.

Wien, 13. Jänner 2009. – Während Paszek eine nicht ausgeheilte Zehenverletzung im linken Fuß als Grund anführte, will sich Meusburger voll auf die WTA-Tour konzentrieren. Noch vor Weihnachten hatten alle heimischen Tennis-Asse gegenüber ÖTV-Kapitän Alfred Tesar ihre Bereitschaft bekundet, am erklärten Ziel „Wiederaufstieg in die Weltgruppe II“ mitzuwirken. In der Vorwoche gab Österreichs Nummer eins Sybille Bammer, die in den Weihnachtsfeiertagen mit einer Viruserkrankung zu kämpfen hatte, ihren Fed-Cup-Verzicht aus gesundheitlichen Gründen bekannt. Mit Tamira Paszek und Yvonne Meusburger sagten nun auch die heimischen Nummern zwei und drei für die Gruppenspiele der Europa/Afrika-Zone I in Tallinn ab. Paszek begründete diese Entscheidung mit der Zehenverletzung im linken Fuß, an der sie schon seit zwei Monaten laboriert und die auch nach einer viertägigen Behandlung Ende Dezember bei Mohamed Khalifa noch nicht vollständig ausgeheilt ist. „Da ich noch immer nicht zu 100 Prozent fit bin, habe ich auf ein Antreten beim Turnier in Hobart verzichtet. Ich habe im Training noch immer Probleme. Vor allem dann, wenn ich Punkte spiele“, sagte Paszek, die zwar die am kommenden Montag beginnenden Australian Open in Melbourne bestreitet, danach aber erneut pausieren wird, um ihre Blessur vollständig auszuheilen. Yvonne Meusburger, die sowohl in Auckland als auch in Sydney bereits in der Qualifikation scheiterte, möchte sich zu Saisonbeginn voll auf die WTA-Tour konzentrieren. Die Vorarlbergerin ist unter Zugzwang, hat sie doch in den kommenden Wochen viele Punkte zu verteidigen. Sollte Meusburger dieses Unterfangen nicht gelingen, droht der aktuellen Nummer 104 der Weltrangliste ein Rückfall im Ranking. ÖTV-Kapitän Alfred Tesar wird nach den Absagen von Bammer, Paszek und Meusburger nun mit Patricia Mayr (WTA-111), Melanie Klaffner (WTA-273), Niki Hofmanova (WTA-398) und Sandra Klemenschits (WTA-Doppel 376) die Reise nach Tallinn antreten. Die ständig wiederkehrenden Absagen für den Fed Cup – vor allem bei Auswärtsspielen wie in Japan (2006), Argentinien (2008) und jetzt in Estland – kommentierte Tesar mit kritischen Worten: „Auch wenn die Begründungen für die Absagen diesmal nachvollziehbar sind, ändert das nichts an der Tatsache, dass der Fed Cup bei unseren Topspielerinnen keinen Stellenwert hat.“ ÖTV-Generalsekretär Peter Teuschl kündigte an, dass sich die zuständigen Gremien im Österreichischen Tennisverband in den kommenden Wochen mit der Fed-Cup-Problematik auseinandersetzen werden. „Wir werden die Thematik intensiv diskutieren, denn so wie jetzt kann es nicht weitergehen.“

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