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Verbands-Info

VMM-Diskussion für eine Reform 2014: Spielen in zwei Teams in der gleichen Runde?

Liebe Spielerinnen und Spieler der VTV Volksbank-Tennisliga!Als VMM-Referent möchte ich euch eine Überlegung mit in die nächsten Wochen geben, über die dann nach der VMM eine Abstimmung mit allen Spielerinnen und Spieler erfolgen wird.

 Anlass der Abstimmung

 

An den VTV wurde der Antrag gestellt, dass man bei der VMM auch in zwei Mannschaften (für den gleichen Verein) gemeldet werden kann und auch in beiden Mannschaften in derselben Runde spielen darf – so wie dies in vielen anderen Bundesländern erlaubt ist.

 Ø  Konsequenzen:

 Dies bedeutet eine starke Veränderung für die Spieltermine in jeder Woche und v.a. auch bei Ersatzterminen. Und da dies Einfluss auf alle Mannschaften (Allgemeine Klasse und Senioren) nimmt, sind alle aufgefordert, dies in den nächsten Wochen zu diskutieren und dann darüber abzustimmen.

 Ø  Spielen in zwei Mannschaften verlangt zwingend fixe Spieltermine
 

·         im Tirol spielen Damen- und Herrenseniorenmannschaften unter der Woche, z.B. Montag, Dienstag, Mittwoch 14 Uhr, für mich undenkbar

·         In Niederösterreich spielen die Herren 35 ab Mitte August fünf Wochen lang – mit Hallenpflicht!

·         Auch in einer ‚Vorarlberger Lösung‘ müssten für die AK, D/H 35, D/H 45 und (D)/H 55 fixe Spieltermine an den 4 Halbtagen eines Wochenendes festgelegt werden, die H 60 müssten schon zumindest auf den Freitagnachmittag verlegt werden.

·         Bei Regen kann praktisch nicht mehr von Samstag auf Sonntag ausgewichen werden, da es für SpielerInnen zu Überschneidungen kommen könnte.

·         Wie dies an einem Ersatztermin vereinbart werden kann, ist mir noch nicht klar.

·         Und auch wenn ein Verein mit nur drei Plätzen trotzdem zwei Mannschaften in der gleichen Alterskategorie hat – dann fangen die Diskussionen an!

Oder darf er dann nur eine Mannschaft melden?

Und nur z.B. eine D35 oder H35, falls die den gleichen Spieltermin haben?

 

Ø  Die Argumente der Befürworter sind:

 

Mehr SpielerInnen, mehr Mannschaften, mehr Umsatz in den Tennisclubs, besseres Niveau etc.

 

Ø  Schlussüberlegungen:

·         Manchmal fehlt einem (kleinen) Verein ein Spieler, um eine Altersklasse zu nennen – kann aber auch sein, dass ein ‚guter‘ Spieler einem anderen Spieler den Platz weg nimmt, der gerne gespielt hätte.

·         Ich (persönlich) finde es momentan gut, dass nach der Nennung bekannt ist, gegen welche vier (oder fünf oder sechs) SpielerInnen der gegnerischen Mannschaft ich spiele.

·         Wenn z.B. bei D/H 35 eine oder zwei SpielerInnen der AK und ev. sogar auch ein oder zwei Spieler von D/H 45 mitspielen können, ist die Stärke immer ungewiss.

·         Ich glaube nicht, dass viele SpielerInnen alle Runden Samstag und Sonntag spielen wollen – dann spielen sie dann, wann es ‚wichtig‘ ist! Im Extremfall führt eine Mannschaft vor der letzten Runde die Tabelle an, aber genau dann tritt der Gegner (ev. zum ersten Mal) mit voller Stärke an.

·         Ist überdies ein Vorteil für große Vereine mit mehr starken Spielern.

·         Ich finde es toll, dass in den letzten Jahren z.B. bei den Herren jeweils der TC Altenstadt und der TC Dornbirn in der AK im Finale waren, bei H 35 jedoch der TC Bregenz und der UTC Wolfurt. Und wenn man in die anderen Ligen (und die Jahre zuvor) schaut, sieht man viele verschiedene Vereine als Sieger in den A-Ligen!

 

Das ist jetzt etwas länger geworden als geplant und sicherlich sehr stark aus meiner Sicht als VMM-Referent und auch als langjähriger Spieler geschrieben – aber die Diskussion ist eröffnet und Ende Juni sind ALLE SpielerInnen dazu aufgefordert, ihre Stimme abzugeben!

 Eine gesellige, lustige, erfolgreiche und v.a. verletzungsfreie VMM wünscht euch

 Stefan Rauth (VMM Referent)

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