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Verbands-Info

VMM-Finaltag: Wetter als der größte Gegner – Altenstadt bzw. Vorderland werden von ESV bzw. TC Dornbirn in die Favoritenrolle gedrängt

Die Vorarlberger Mannschaftsmeisterschaft 2010 wird morgen Samstag mit den beiden Finalspielen (14 Uhr) in der allgemeinen Klasse bei den Herren und Damen abgeschlossen: Herren: TC Altenstadt – TC ESV Feldkirch, Damen: TC Vorderland – TC Dornbirn.

Die Montfortstadt Feldkirch unterstreicht einmal mehr die „geheime Tennishauptstadt“ des Landes zu sein (als einzige Stadt mit vier Tennisclubs). Vorjahresfinalist TC ESV Feldkirch versucht erneut nach dem Titel zu greifen. Zuletzt gelang der große Coup 1991. ESV-Teamchef Ulli Knoll: „Wir freuen uns alle auf das Finale, sehen aber beim TC Altenstadt eine leichte Favoritenrolle.“

Gelungene Mischung von Jung und „Alt“ bei Altenstadt

Dies trotz der Tatsache, dass im Duell der beiden Teams vor drei Wochen (Grunddurchgang) der TCA das Nachsehen hatte. Auffallend dabei der starke hintere TCA-Teil gespickt mit jungen Kaderspielern wie Wohlgenannt, Lebeda und Klien, wobei mit Routinier Michael Schnetzer der taktische Spielraum der Peham-Jungs größer ist.

Altenstadts Mannschaftsführer Peter Peham blickt ebenfalls (bis auf das Wetter) zuversichtlich auf das große Finale: „Wir sind komplett, jeder freut sich im Finale zu stehen um den Wanderpokal für ein Jahr wieder ins Clubhaus zu stellen.“ Immerhin wären die Altenstädter den Anblick des massiven Pots gewohnt: Seit 2000 holten sie ihn gleich fünf Mal!

Peham: „Wir sind ja etwas glücklich noch ins Endspiel gerutscht und können nun befreit aufspielen.“ Zusatz: „Gutes Wetter hätten wir uns ja verdient.“ Vorarlbergs Bundesrat und VTV-Vizepräsident Dr. Magnus Brunner wird den Wanderpokal der Siegermannschaft übergeben.

Damen-Finale mit Krimi-Charakter auf hohem Niveau

Knisterstimmung ist auch bei Damenfinale auf der Sportanlage  Ratz in Röthis angesagt, wo Meister TC Vorderland erstmals seinen Titel verteidigen will. Gegner ist der TC Dornbirn, der zuletzt 1997 bei den Damen den Titel holen konnte.

Mit den drei Eigenbauspielerinnen Isabell Raich, Nadine Kopf und Angelika Gut sowie der zuletzt sehr starken Schweizerin Karin Metzler scheinen die Mädels von TC Vorderland-Sportchef Gerhard Memmer die leicht besseren Karten zu haben. Memmer: „Bei uns ist alles gesund, Ziel ist ganz klar der Titel, und nichts anderes.“ Ein Sieg wie auch schon beim 4:2 in Dornbirn im Grunddurchgang würde bei einem gemütlichen VMM-Ausklang im TCV-Clubheim gebührend gefeiert werden.

Dies vereiteln will TCD-Teamleader Roland Manzl: „Wir werden wahrscheinlich mit derselben Aufstellung wie zuletzt antreten. Es wird schwer werden, Vorderland ist wohl eher Favorit.“ Die drei Julias (Schiller, Breuss, Grabher) und Tina Manzl sind jung und hungrig, ihnen steht mit einem Altersdurchschnitt von 15,7 Jahren (gegenüber 19, 5 Jahre bei Vorderland) auch noch eine lange Zukunft bevor.

VTV-Vertreter bei der anschließenden Pokalübergabe ist Präsident Gottfried Schröckenfuchs.

Aufgrund des anhaltenden Schlechtwetters gibt es in mehr oder weniger allen Spielklassen Verzögerungen bei den Finalentscheidungen. Mit den letzten Entscheidungen in der an Mannschaften (448!) größten Vorarlberger Mannschaftsmeisterschaft wird wohl erst Anfang Juli zu rechnen sein.

Bei offenen Fragen bezüglich der Wettspielbestimmungen bitten wir um Kontaktaufnahme mit dem VMM-Referenten Gerhard Rohrmoser unter 0650/5037375.

Finale um die Vorarlberger Mannschaftsmeisterschaft (Samstag, 19. Juni, 14 Uhr):

Herren: TC Altenstadt – TC ESV Feldkirch

Damen: TC Vorderland – TC Dornbirn

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