VTV dankt verdienten Funktionären mit Ehrungen

Die 60. JHV des VTV in der Messe Dornbirn am vergangenen Freitag stand ..

...

ganz im Zeichen der Ehrung von besonders verdienten Funktionären der jüngeren und älteren Vorarlberger Tennisgeschichte.

Ehrenmitgliedschaft für Michael Rauth

Allen voran durfte sich VTV-Präsident Gottfried Schröckenfuchs beim „Mister Tennis Vorarlberg“ der letzten 40 Jahre, Michael Rauth, bedanken. Der Bregenzer kam schon in seinen Studienjahren in die Reihen des Verbandes und rückte dort bis zum Geschäftsführer, sportlichen Leiter und Vizepräsidenten vor. Das Vorarlberger Tennis verdankt ihm nicht nur unzählige Erfolge (Spieler wie Meusburger, Knowle, Oswald, Fischer etc. gingen durch seine „Schule“), sondern auch den Aufbau einer Geschäftsstelle, die Gründung des Leistungszentrums in der Dornbirner Messe sowie ein konstant gutes Standing im ÖTV in Wien.

Dass er unter anderem auch Österreichs Fed-Cup-Kapitän war, ist nur eine der unzähligen Verdienste, welche zu Recht die Verleihung der selten vergebenen Ehrenmitgliedschaft des VTV zur Folge hatte.

Rauth war rund 40 Jahre federführend für den Vorarlberger Tennissport im Einsatz. Er lebte Tennis im Ländle wie kein anderer. Mike war enge Bezugsperson für unzählige Nachwuchsspieler, führte die sportlichen Geschicke mit viel Fachwissen, zog im Hintergrund die Fäden und stellte sich mit breiter Brust vor den Verband, wenn es für diesen notwendig war. Er scheute keine Verantwortung, sorgte für den „Nachwuchs“ im VTV-Vorstand, sorgte sich auch intensiv um die Belange der Vereine (siehe Projekt Tennisclub NEU mit der Universität Salzburg/2002), spielte das Einmaleins der Pressearbeit perfekt und führte die Ländle-Tennis-Nachwuchsspitze hinaus in die weite Tenniswelt.

Gottfried Schröckenfuchs würdigte Michael Rauth mit speziell persönlichen Worten, war doch er (Michael) derjenige, der ihn (Gottfried) in den Vorarlberger Tennisverband gebeten hat.

Kaum jemand verdiente bisher die Ehrenmitgliedschaft mehr als Michael Rauth. Der Verband dankt ihm für sein Tennis-Lebenswerk – nicht zuletzt im Namen der gesamten Vorarlberger Tennisfamilie.

Goldenes Ehrenzeichen für Manfred Schnetzer

Die Goldene Ehrennadel des VTV erhielt Kassier Manfred Schnetzer. Nicht weniger als 15 Jahre war der der Hüter der VTV-Finanzen. Mit seiner hohen Fachkompetenz und ansteckenden Besonnenheit war er ein wichtiger Rückhalt für die operative Führung des Verbandes.

Schnetzer suchte nie das Rampenlicht, seine mit Humor gespickten Bilanz- und Budgetpräsentationen bleiben unvergesslich. Insbesondere in schwierigen Situation zeigte sich seine große Stärke: Mit Ruhe und Erfahrung fand er immer einen Weg, der sich durch Vernunft und Erfolgsaussicht als schlussendlich richtig erwies. Danke, Manfred!

Goldenes Ehrenzeichen für Juliane Posel

Ebenfalls das Goldene Ehrenzeichen des Verbandes erhielt Juliane Pösel. Auch sie wirkte 15 Jahre in den Diensten des VTV, und zwar in verschiedenen Funktionen: Sportwartin, VMM-Referentin, Jugend-Turnierreferentin, Vizepräsidentin. Juliane zeichnete aus, dass sie sich für keine Arbeit an der Basis, sei es ein sportmotorischer Test, den Besuch einer Vereins-JHV, die Turnierleitung eins Kids-Turniers oder sonst ein Handgriff, zu Schade war.

Durch ihre parallele Tätigkeit im Heimverein wusste sie auch immer nur zu gut, wo der Schuh bei den Clubs, den Jugendlichen oder den Eltern drückt. Gepaart mit ihrer allseits bekannten Herzlichkeit und Wärme, ihrem Humor und angenehmen Direktheit sowie Routine und Klugheit war sie eine stets angenehme Konstante bei internen Sitzungen sowie Auftritten bei externen Anlässen wie Besuchen von Turnieren oder Auftritten in JHVs. Vergelts Gott, Juliane!

Silbernes Ehrenzeichen für Margit Oberhauser

Und last but not least wurde Margit Oberhauser für zehn Jahre Mitarbeit im Vorarlberger Tennisverband bedankt. Margit hatte ihr Herz den Kleinsten, den Kids, den Kinder, Schülern, Jugendlichen, aber auch deren Eltern, den Jugendsportfunktionären verschrieben. Dass dieses Segment in den letzten Jahren immer mehr zum Kernstück und zur Hauptstrategie des VTV wurde, war nicht zuletzt ihr Verdienst.

Auch sie war bei jedem Turnier vor Ort, kümmerte sich um die Ansinnen und Bedürfnisse der Turnierveranstalter oder Eltern, der Jugendsportwarte oder Kidsverantwortlichen. Ihre allergrößte Stärke – und darin war sie fast unschlagbar – war ihre Herzlichkeit und Zuwendung dem einzelnen Tenniskind gegenüber. War es Lob oder Trost, war es Aufmunterung oder Ansporn: Margit spielte alle Register der Warmherzigkeit und Empathie. Liebe Margit, auch dir alles Gute und vielen Dank!

Leider nicht anwesend waren Rainer Nachbauer (Sportwart AK) und Richard Flax (Breitensportreferent), sie erhielten ebenfalls in Abwesenheit und großer Dankbarkeit jeweils das silberne Ehrenzeichen des Vorarlberger Tennisverbandes.

Vtv/5.4.2014

Top Themen der Redaktion