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Verbands-Info

WTA-Leckerbissen vor der Haustüre: Azarenka, Paszek und Co. in Linz

Das Generali Ladies Linz presented by voestalpine glänzt nicht nur mit erstklassigem Damentennis, sondern Jahr für Jahr auch mit einem ebenso abwechslungsreichen wie kurzweiligen Rahmenprogramm. Das wird auch heuer bei der 22. Auflage des rot-weiß-roten WTA-Klassikers nicht anders sein.

Wien, 20. September 2012. – 

Für die Auslosung des Hauptbewerbes am Sonntag, 7. Oktober 2012, haben sich Sandra Reichel und ihr Team diesmal etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Die Erstrundenbegegnungen bei dem mit 220.000 Dollar dotierten Turnier werden in Form einer Drift-Kart Challenge presented by Projekt Spielberg ermittelt. Für die Zuschauer ist dabei auf dem Parkplatz der TipsArena mit Sicherheit jede Menge Action geboten.

Am Montag, 8. Oktober 2012, sind die kleinsten Tennisfans ganz groß im Bild. Am Kids Day wird es neben einem Showtraining des Oberösterreichischen Tennisverbandes im Turnierzelt auch die bereits traditionelle Schüler-Pressekonferenz presented by Raiffeisen Club OÖ geben. Am Abend lädt Sandra Reichel die Tennisstars zur Players Party in die voestalpine Stahlwelt.

Am zweiten Tag des Hauptbewerbes (Dienstag, 9. Oktober 2012) kommen die weiblichen Tennisfreunde voll auf ihre Rechnung. Am Ladies Day haben Damen freien Eintritt und erhalten zudem ein Begrüßungsgeschenk. Die ehemaligen heimischen Topspielerinnen Sybille Bammer und Barbara Schett werden in den Ladies Day stark eingebunden sein.

Die weiteren Tage stehen ganz im Zeichen von Sponsoren und Partnern des Turniers: Am bet-at-home Tag (Mittwoch, 10.10.), Raiffeisen OÖ Tag (Donnerstag, 11.10.), Generali Tag (Freitag, 12.10.), voestalpine Tag (Samstag, 13.10.) sowie am Tag der Stadt Linz (Sonntag, 14.10.) erwartet die Besucher ein interessantes „Off-Court-Programm“ mit attraktiven Gewinnspielen, Autogrammstunden, Meet & Greets mit den Tennisstars sowie zahlreiche weitere Überraschungen.

Der Final-Sonntag wird mit einer hochkarätig besetzten Podiumsdiskussion zum Thema „Game, Set, Girls“ eingeläutet. „Dabei wollen wir aber nicht nur das Damentennis, sondern die generelle Bedeutung des Frauensports in der Gesellschaft in den Blickpunkt des Interesses rücken“, erklärt Sandra Reichel.

Karlheinz Wieser

Pressebetreuung Generali Ladies Linz presented by voestalpine

Mobil: +43 (0) 664 2100 310

Victoria Azarenka – so „tickt“ der Superstar des Generali Ladies Linz
Wien, 20. September 2012. – Sie ist die aktuelle Nummer 1 der Tennis-Weltrangliste. Sie gewann heuer mit den Australian Open in Melbourne ihr erstes Grand-Slam-Turnier, wurde bei den Spielen in London mit Max Mirnyi Olympiasiegerin im Mixed und holte zudem Bronze im Einzel. Sie ist die erste Nummer 1 der Welt aus Weißrussland und damit auch die erfolgreichste Tennisspielerin ihres Landes. Und so ganz nebenbei zählt ihr Stöhnen auf dem Platz zum lautesten Geschrei im WTA-Zirkus. Die Rede ist von Victoria Azarenka, dem Topstar des vom 6. bis 14. Oktober 2012 stattfindenden Generali Ladies Linz presented by voestalpine.
Ihr Vater Fedor war weißrussischer Volleyballer, ihre Mutter Alla betrieb in der Hauptstadt Minsk ein Tenniscenter, brachte ihre Tochter so zum Tennissport. Im Alter von sieben Jahren griff Azarenka erstmals zum Schläger, ihr erster Coach Slava Konikov kann sich heute noch gut an die ersten Jahre mit der jungen Victoria erinnern: „Sie hat immer schon gesagt, dass sie die Nummer 1 der Welt werden will. Ich habe über 35 Jahre lang als Coach gearbeitet, die meisten Spielerinnen haben stets geklagt, dass sie keine Zeit fürs Training haben. Victoria hat mir quasi jedes Mal befohlen: Lass uns arbeiten, Trainer!“ Ihre Eltern erkannten das Potenzial sehr früh, förderten ihre Tochter vom ersten Tag an – und setzten viel Vertrauen in sie. Immerhin erklärten sie einmal in einem Interview, warum sie ihre Tochter Victoria tauften: „Weil victory für Sieg steht...“
Als Azarenka 15 Jahre alt war, wechselte sie in die Tennisakademie von Klaus Hofsäss, dem deutschen Trainer, der auf Marbella ein eigenes Zentrum errichtete und jahrelang mit Stars wie Steffi Graf, Boris Becker oder Stefan Edberg zusammenarbeitete. Gleich darauf gelang ihr der erste große Turniersieg: Sie gewann den Juniorinnenbewerb der Australian Open. Dass sie sieben Jahre später diesen Triumph bei den Damen wiederholen würde, wagte sie damals nur zu träumen – aber dank ihrer Konsequenz und ihres unbändigen Eifers war es nur eine Frage der Zeit, bis sich der große Erfolg einstellen sollte.
Mit 16 übersiedelte Azarenka in die USA, genauer gesagt nach Scottsdale. Dort wurde sie von Nikolai Khabibulin und seiner Frau, die ebenso Weißrussin ist und den Namen Victoria trägt, in deren Haus aufgenommen. Khabibulin war der erste russische Eishockey-Tormann, der in der NHL den Stanley-Cup gewinnen konnte (2004 mit den Tampa Bay Lightnings). Er ist ein guter Freund der Familie Azarenka und ermöglichte der jungen Tennisspielerin das Training in den USA. „Ich sah damals das Feuer in ihren Augen, sie war hungrig nach Erfolgen“, war Khabibulin von Anfang an von der jungen Weißrussin überzeugt. Er war sozusagen ihr erster Sponsor. „Ich hab ihr damals gesagt, dass sie das Geld irgendwann einmal zurückzahlen
PRESSEINFORMATION (VICTORIA AZARENKA / SEITE 2)
soll, wenn sie es verdient hat. Wenn sie kein Geld mit Tennis verdient hätte, dann hätten wir zumindest mit einer guten Tat geholfen.“ Lange hat es nicht gedauert und Azarenka konnte das Geld, das sie von Khabibulin einst bekam, zurückzahlen. Bereits 2006 war sie erstmals in den Top 100 der Welt vertreten, ein Jahr später sogar unter den Top 30, 2008 unter den Top 20, 2009 unter den Top 10 – ihr Weg nach oben ging also unaufhörlich weiter. Im selben Jahr gewann sie auch ihre ersten Turniere auf WTA-Ebene: Brisbane, Memphis und Miami. Neun weitere folgten – mit dem bisherigen Höhepunkt bei den Australian Open 2012! „Ohne ihn wäre ich nie so weit gekommen“, erzählt Azarenka gerne die Geschichte über ihre Freundschaft zu Khabibulin. „Er ist ein richtiger Freund geworden, ich kann mit ihm über alles reden – sogar über Shopping und Schuhe.“
Shopping ist übrigens auch eines ihrer Lieblingshobbys. Und seit sie die Nummer 1 der Weltrangliste ist, hat sie mit Sicherheit auch das nötige Kleingeld dafür. Vor allem auf Lederjacken fährt die 23-Jährige so richtig ab. „Ich habe Lederjacken in fast jeder Farbe zuhause.“ Es ist auch schon des Öfteren vorgekommen, dass sie sich bei ausgedehnten Shoppingtouren gerne filmen lässt, auch Videos, in denen sie Journalisten ihr Hotelzimmer zeigt und sie so in ihre eigene Welt entführt, sind auf „YouTube“ der Renner schlechthin. Social Media ist ihr ein Begriff, ihre Homepage ist sehr aktuell und gut gewartet, ihre Einträge und Fotos auf Facebook oder Twitter werden meist täglich von ihr selbst aktualisiert. Man hat den Eindruck, dass sie oft der ganzen Welt gerne mitteilen will, wie es ihr geht, wo sie gerade ist und wie viel Spaß sie eigentlich hat. Sie steht auf Rockmusik, Hip Hop und R&B. Fotos von Partys dürfen da natürlich auch nicht fehlen, schließlich hatte sie in den letzten Monaten genügend zu feiern. Ihr Trainer Sam Sumyk hat ihr deswegen auch den Spitznamen „Feierbiest“ verpasst: „Victoria liebt die große Bühne, sie ist eine geborene Schauspielerin.“
Sie ist immer gut für schlagkräftige Aussagen, hat oft eine passende Antwort auf „dumme Fragen“ von Journalisten. Zu einem Reporter in Doha, der sie auf ihr lautes Stöhnen auf dem Platz ansprach, sagte sie einst ganz unverfroren: „Das wird mich meine gesamte Karriere begleiten. Aber sagen wir mal so: Schnarchen Sie? Können Sie das kontrollieren? Es gibt Wege, aber sie schnarchen trotzdem. Richtig? Deshalb ist das natürlich für sie, stimmt's? So, daher ist das auch für mich natürlich. Die Weise, wie ich Tennis spiele.“ Generell hält Azarenka die Diskussionen über das Stöhnen für überzogen, immerhin habe sich noch keine einzige Spielerin über sie beschwert.
Mit Informationen über ihr Liebesleben hält sie sich dafür eher zurück. Dabei gäbe es auch da einiges zu berichten, denn immerhin trägt ihr „Herzbub“, mit dem sie in Monaco lebt, den Namen Sergej Bubka junior, ist ukrainischer Tennisspieler und Sohn des legendären Stabhochsprung-Olympiasiegers Sergej Bubka.

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Großartige Nachrichten für die TennisspielerInnen!

Ab 19. Mai wird der Tennissport weitgehend zur Normalität zurückkehren. Reguläres Doppel ist dann ebenso erlaubt wie die Durchführung von Turnieren und Meisterschaften. Auch die Hallen werden aufgesperrt.