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Häufig gestellte Frage zum Ländle-Tennis in Corona-Zeiten

Aufgrund der aktuellen Situation (Erlässe und Verordnungen iZm COVID-19) ist nach wie vor NICHT absehbar, wie bzw. wann genau und ob eine Durchführung der Meisterschaft möglich ist.  Der Start der VMM 2020 wird aber sicher nicht vor Anfang Juni 2020 erfolgen.

Die Pressekonferenz von Sportminister Kogler gab zuletzt für TENNIS (Einzelsportart im Freien…) ein noch nicht näher definiertes „Startsignal“ für den 1. Mai 2020.

Erst nach Vorliegen der von Minister Kogler angekündigten Verordnungen können wir weitere Informationen zur Durchführungsmöglichkeit von Bewerben (Mannschaftsmeisterschaft, Turniere……) erarbeiten – weitere Informationen zur gesamten Thematik finden Sie in jedenfalls wöchentlichen Aktualisierungsabständen an dieser Stelle.

Diese Verordnungen werden anfang Woche (Montag, 20.4.) an den ÖTV übermittelt, dieser wird intern mit den Landesverbänden die Angelegenheit bzw. die Möglichkeiten besprechen, einen Vorschlag ermitteln, diesen absegnen lassen und dann alle Vereine informieren.

Rahmenbedingungen für Vereine und Richtlinien für Spieler sind derzeit ebenfalls  in Ausarbeitung und werden in Kürze bekanntgegeben

Diese erhält der ÖTV erst am Montag - es wird ein Schriftstück für Verhalten am Platz und für Verhalten auf der Anlage in der Zwischenzeit vorbereitet. Am Montag wird dies dann überarbeitet und zur Freigabe an das Ministerium gesendet. Sobald dies von dort bestätigt übermittelt wird, leiten wir von den Landesverbänden bzw. ÖTV das an euch im Verein weiter. Die Präsidenten sind dann vor Ort im Verein für die Weitergabe und Einhaltung verantwortlich. Momentan keine Doppelspiele (trotz gegenteiliger Aussage von Minister Kogler in einem Interview).

Tennisplatzsanierung: Auch ehrenamtlich dürfen unter Einhaltung der Sicherheitsvorschriften die Platz-Instandsetzung vornehmen.

Hier das Schriftstück:

Von: Behr, Manfred [mailto:Manfred.Behr@bmkoes.gv.at
Gesendet: Donnerstag, 16. April 2020 16:12
An: Thomas Schweda <Thomas.Schweda@oetv.at>
Betreff: AW: Spieler

Servus, 
das habe ich von den Juristen im BMSGPK bekommen:

Nach Ansicht des BMSGPK sind in diesen Fällen jene Tätigkeiten erlaubt, die zur Abwendung der unmittelbaren Gefahr für das Eigentum erforderlich sind. 
Die entsprechende Rechtsgrundlage findet sich in § 2 Z 1 Verordnung des Bundesministers für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz gemäß § 2 Z 1 des COVID-19-Maßnahmengesetzes. 

"Ausgenommen vom Verbot gemäß § 1 sind Betretungen, die zur Abwendung einer unmittelbaren Gefahr für Leib, Leben und Eigentum erforderlich sind."

D.h., dass die notwendigen Instandsetzungsarbeiten und Instandhaltungsarbeiten - unter Einhaltung der Abstandsregelung - auch von Vereinsmitgliedern getätigt werden können. 

Des Weiteren ist aber darauf zu achten, dass es dadurch  nicht zu Vereinstreffen etc. kommt!

Bundesministerium für Kunst, Kultur,
öffentlichen Dienst und Sport 
Büro des Vizekanzlers und Bundesministers

Manfred Behr
Pressesprecher/Strategische Entwicklung Sport

Die Trainer in den Vereinen können ebenso am 1. Mai starten. Es darf allerdings noch kein Gruppentraining stattfinden. Nur Einzelunterricht. Genauere Informationen erwarten wir auch Anfang kommende Woche (so ab Montag, 20.4.).

Die Möglichkeit zur „Corona-Kurzarbeit“ steht nun allen 15.000 Sportvereinen in Österreich offen! Darauf hat sich Sport Austria am 2. April mit den Sozialpartnern verständigt. Bislang war dies nur Vereinen der Fußball-Bundesliga möglich. Damit soll besonders Vereinen und Verbände geholfen werden, die sich aufgrund der finanziellen Situation mit Kündigungen ihrer MitarbeiterInnen beschäftigen müssen.

Achtung: Wenn jemand in seinem Förderantrag für 2020, der Teil des Fördervertrages ist, Personalkosten für MitarbeiterInnen vorgesehen hat, die jetzt für die Corona-Kurzarbeit vorgesehen sind, darf keine Umwidmung dieses Förderanteils vornehmen. Sie dürfen nur für den nicht durch das AMS ersetzten Anteil des Dienstgebers abgerechnet werden. In diesem Bereich ist eine Rücklagenbildung ausgeschlossen und die Förderung ist anteilig zurückzuzahlen. Andernfalls wäre es eine unerwünschte, vielleicht sogar rechtswidrige Doppelförderung durch die Republik Österreich. Wichtig: Die Unterschriftsfelder der Sozialpartner können bei der Antragstellung frei gelassen werden!

Weiterführende Informationen:

Notwendige Formulare zur Antragsstellung:

Ausfüllhilfe zum Antragsformular

Vizekanzler und Sportminister Werner Kogler den Sportvereinen am 4. April finanzielle Unterstützung zu. „Die Botschaft ist: Der Sport und die Sportvereine sind positiv im Visier und kommen dran“, sagte Kogler, der auch in Aussicht stellte, „Hilfsfonds zu konstruieren“.

Wie viel Geld die Bundesregierung für den Sport in die Hand nehmen werde, sei noch zu erörtern. Kogler könne sich aber durchaus „einige 100 Millionen Euro“ an Unterstützung vorstellen. „Die Sportvereine sollen weiterexistieren können, wir werden auch hier niemanden zurücklassen.“

Was die „15.000 kleinen Vereine mit zwei Millionen Mitgliedern“ betrifft, soll es Überbrückungshilfen und Zuschüsse geben. „Das werde nicht zu 100 Prozent sein“, aber doch „ein namhafter und größerer Betrag“, sagte Kogler, der von Kriterien wie beim Wirtschaftspaket sprach. Bereits zugesicherte Förderungen würden auch ausbezahlt werden. Näheres gibt es nach Ostern.

Seit 27.3. können ausschließlich Selbstständige Anträge stellen. Die Antragstellung für Non-Profit-Organisationen aus dem Härtefall-Fonds erfolgt anhand eigener Förderrichtlinien. Diese werden von den zuständigen Ministerien noch ausgearbeitet. Über den Zeitpunkt der Antragstellung wird es gesonderte Informationen durch die mit der Abarbeitung beauftragten Wirtschaftskammer geben:
https://www.wko.at/service/faq-coronavirus-infos.html

ATP und WTA Spieler dürfen die Tennisplätze ab kommender Woche gemeinsam oder mit ihrem Trainer nutzen. Keine Sparringpartner, die nicht in der Rangliste geführt werden.

Bis auf weiteres darfes  noch keine JHV oder Tagungen im Verein geben, der GÖST (Ganz Österreich Spielt Tennis) ist ebenfalls abgesagt.