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VMM-Wettspielbestimmungen

In der Überschrift ↑ zum Download.

Hier die Schüler-Durchführungsbestimmungen 2017.

Und hier zum Lesen die allgemeinen Wettspielbestimmungen:

VMM-Wettspielbestimmungen 2017

gültig ab 01.01.2017
Vorbemerkung:
Wir bitten um Verständnis, dass aus Gründen der Textvereinfachung nachfolgend alle Aktiven
(Frauen und Männer) als ”Spieler” bezeichnet werden.
Änderungen gegenüber den Wettspielbestimmungen 2016 (und bes. Wichtiges) werden rot gedruckt.

1. Ausschreibung

1.1. Der VTV führt alljährlich die Vorarlberger Mannschaftsmeisterschaften (VMM) durch, die
für alle ihm angeschlossenen Clubs offen sind. Mit Abgabe der Meldung, zu der durch
Rundschreiben aufgefordert wird, unterwirft sich der Club der Wettspielordnung (WO)
und den vom VTV dazu bekanntgegebenen Ergänzungsbestimmungen. Mit der Meldung
einer Mannschaft verpflichtet sich der Club zur Entrichtung einer Nenngebühr.
Erst damit ist die Mannschaftsmeldung gültig und entsteht ein Anspruch auf Teilnahme an
den VMM.
1.2. Die VMM haben Vorrang gegenüber allen anderen Konkurrenzen auf Landesebene und
darunter.
1.3. Die VMM werden für die Allgemeine Klasse und für Senioren (jeweils Damen und Herren
getrennt) und für Schüler (gemischte Mannschaften) ausgeschrieben.
1.4. Laut ÖTV dürfen für ÖTV-/VTV-Veranstaltungen und Mannschaftsmeisterschaften alle
Ballmarken und Balltypen, welche ITF zertifiziert sind, verwendet werden.
1.5. Die Landesmeister und Gruppensieger erhalten Wimpel oder andere Anerkennungspreise
des VTV.

2. Organisation und Gruppeneinteilung

2.1. Gruppeneinteilung, Auslosung und Terminplanung der VMM fallen in den Aufgabenbereich und die Verantwortung des VTV-Sportausschusses.
Die operative Abwicklung (auch Terminänderungen, Spielverschiebungen etc.) fällt in die Verantwortung des VMM-Referenten.
2.2. Die Austragungstermine werden durch die Spielpläne mindestens drei Wochen vor
Beginn der VMM festgelegt.
2.3. Der im Spielplan bei der Begegnung erstgenannte Club hat jeweils Heimrecht.
2.4. Wenn zwei Mannschaften eines Clubs in einer Spielklasse vertreten sind, werden
sie verschiedenen Gruppen zugelost.
Gibt es nur eine Gruppe, muss die direkte Begegnung in der ersten Runde stattfinden.
Diese Regelung gilt auch, wenn zwei Mannschaften eines Clubs im Play-Off in einer Gruppe
sind.
2.5. Die Kosten für die Bälle hat der gastgebende Club zu tragen. Für jedes Einzelspiel
sind mindestens drei neue Bälle zu stellen. Die Reisespesen gehen zu Lasten des
Besucherclubs.
VMM-Wettspielbestimmungen

3. Austragungsformel

3.1. Die Begegnungen werden bei den Herren in den Ligen A, B, C, D mit sechs Einzel und drei
Doppel, in der E-Liga mit vier Einzel und zwei Doppel und bei den Damen mit vier Einzel und
zwei Doppel ausgetragen.
In allen Seniorengruppen werden vier Einzel und zwei Doppel gespielt.
Ausnahme: Herren 70 – 3 Einzel und 2 Doppel.
3.2. Im Einzel wird gemäß den ÖTV-Regeln auf zwei Gewinnsätze gespielt, Tie-Break in allen
Sätzen.
Bei den Herren 55, 60, 65 und 70 wird der 3. Satz (wenn erforderlich) als „Match-Tie-Break“
(bis 10 Punkte, 2 Punkte Unterschied) gespielt.
Im Doppel wird in allen Klassen(Jugend, Allgemeine Klasse und Senioren)der dritte
Satz als „Match-Tie-Break“ (bis 10 Punkte, 2 Punkte Unterschied) gespielt.
Das Spielergebnis des Match-Tie-Break soll genau (z.B. mit 10:6) im Spielbericht
und auch im nu-System eingetragen werden!

4. Wertung der Wettspiele

4.1. Für jedes gewonnene Spiel (Einzel und Doppel) erhält die Mannschaft einen Punkt.
Sieger ist die Mannschaft, die mehr Punkte erzielt hat.
Für die Tabelle wird vergeben:
bei 6er Mannschaften
Ergebnis 9:0, 8:1, 7:2 Sieger 3 Punkte Verlierer 0 Punkte
Ergebnis 6:3 bzw. 5:4 Sieger 2 Punkte Verlierer 1 Punkt
bei 4er Mannschaften
Ergebnis 6:0, 5:1, 4:2 Sieger 3 Punkte Verlierer 0 Punkte
Unentschieden Sieger 2 Punkte Verlierer 1 Punkte
Senioren H70
Ergebnis 5:0, 4:1 Sieger 3 Punkte Verlierer 0 Punkte
Ergebnis 3:2 Sieger 2 Punkte Verlierer 1 Punkt
Als „Unentschieden-Sieger“ zählt jene Mannschaft, die mehr Sätze gewonnen hat - bei
Gleichstand der Sätze jene, die mehr Games erzielt hat.
Sind die Sätze und die Games ausgeglichen, entscheidet das Ergebnis des Einser-Doppels.
4.2. Verzichtet eine Mannschaft auf die Austragung einer Begegnung, so werden alle Punkte
(Sätze und Games zu null) dem Gegner zugeschrieben.
4.3 Kann eine Mannschaft nicht vollzählig antreten, werden die restlichen Spiele
(Sätze und Games zu null) dem Gegner zugeschrieben.
4.4. Wenn ein Spieler eine Partie frühzeitig beendet, wird der Sieg dem Gegner
zugeschrieben. Die vom Verlierer bis zum Zeitpunkt der Aufgabe erzielten Games
werden bei der Eintragung des Resultats im Spielbericht berücksichtigt.
Beispiel: Aufgabe bei 2:6, 0:3. Das Resultat im Spielbericht lautet 2:6, 0:6.
Bei den Bemerkungen im Spielbericht ist der exakte Stand zum Zeitpunkt der
Spielbeendigung und der Grund für das vorzeitige Spielende durch die
Mannschaftsführer festzuhalten.
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5. Erstellung von Tabellen

5.1. Gruppensieger (Grunddurchgang und Play-Off) ist die Mannschaft, die aus allen Begegnungen
die höchste Punkteanzahl erreicht.
Auch alle weiteren Platzierungen ergeben sich auf Grund der Punktezahl.
Ausnahme: bei 6-er Mannschaften (Herren A, B, C und D) und 3er-Mannschaften
(H70) gilt vorrangig:
Wer alle Partien gewonnen hat, ist auf jeden Fall Erster.
Wer alle Partien verloren hat, ist auf jeden Fall Letzter.
5.2. Sind zwei (oder mehr) Mannschaften punktegleich, entscheidet der Tabellenstand!
Falls die Wettspiel-Differenz, die Satz- und die Game-Differenz gleich sind, dann
entscheidet die direkte Begegnung.
Ist bei der direkten Begegnung die Wettspiel-, Satz- und Game-Differenz
ausgeglichen, entscheidet das Ergebnis nach den Einzelspielen (wieder Wettspiel-,
vor Satz- und Game-Differenz)!
Bei mehreren Mannschaften die Addition der direkten Begegnungen dieser
Mannschaften (in weiterer Folge auch Einzelspiele).
Hinweis: Diese Reihung wird vom nu-Programm (vermutlich) nicht angezeigt.

6. Auf- und Abstieg

6.1. In der Allgemeinen Klasse als auch bei den Senioren erfolgen Auf- und Abstieg durchgehend
in allen Gruppen.
Die Anzahl der Auf- und Absteiger wird von drei wesentlichen Faktoren beeinflusst.
• Aufstieg in die Bundesliga
• Abstieg aus der Bundesliga
• Rückzug aus der Bundesliga
• Rückzug aus einer der Landesligen
• Freiwilliger Abstieg bzw. Aufstiegsverzicht
(prinzipiell nur möglich, wenn ein Ersatz gefunden werden kann)
Je nach Kombination dieser Faktoren kann sich die Zahl der Auf- und Absteiger verringern
oder erhöhen.
(Möglichkeiten für Auf- und Abstieg - siehe Anhang zu den Wettspielbestimmungen)
Die genauen Auf- und Abstiegsregelungen sind bei den betreffenden Gruppen
ersichtlich.
Prinzipiell gilt: Verzichtet ein Aufsteiger, so hat der Nächstgereihte das Anrecht.
Will eine Mannschaft freiwillig absteigen (oder wird ganz abgemeldet), dann hat
der besser platzierte Absteiger das Recht, in der Liga zu bleiben. Verzichtet dieser,
kann der schlechter platzierte Absteiger verbleiben.
6.2. Wenn durch Erfordernisse aus 6.1. oder aus anderen Gründen der Auf- oder
Abstiegsmodus geändert werden muss, wird dies von den zuständigen Gremien des VTV
(Sportausschuss, Wettspielausschuss, ... ) schriftlich bekanntgegeben.
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7. Teilnahme- und Spielberechtigung

7.1. Teilnahmeberechtigt sind Clubs, die dem VTV angehören und den Verpflichtungen
gegenüber dem VTV nachgekommen sind.
7.2. Spielberechtigt für die VMM sind nur Spieler, die Mitglied eines dem VTV angehörenden Clubs
sind und eine gültige Online-Lizenz des ÖTV besitzen.
Für die sportliche Tauglichkeit der Jugend liegt die Verantwortlichkeit bei den Eltern oder
Erziehungsberechtigten.
7.3. Internationale VMM: Alle Spieler von EU-Staaten sind den österreichischen Staatsbürgern
gleichgestellt. Zusätzlich darf ein Nicht-EU-Spieler eingesetzt werden.
Nationale VMM: Pro Mannschaft ist ein Nicht-Österreicher spielberechtigt.
Ausgenommen von dieser Regelung sind alle Spieler, welche dem § 49 (2) Ziff. 1 der ÖTVWO
zugeordnet werden (=Gleichstellungsparagraph).
Ein Verein muss bis zum 15.01.17 bekannt geben, falls er die vom Vorjahr
bestehende Zuordnung widerrufen will!
7.4. Am Seniorenbewerb sind teilnahmeberechtigt:
Spieler der Jahrgänge 1982 und älter: Herren 35
Spieler der Jahrgänge 1972 und älter: Herren 45
Spieler der Jahrgänge 1962 und älter: Herren 55
Spieler der Jahrgänge 1957 und älter: Herren 60
Spieler der Jahrgänge 1952 und älter: Herren 65
Spieler der Jahrgänge 1947 und älter: Herren 70
Spieler der Jahrgänge 1982 und älter: Damen 35
Spieler der Jahrgänge 1972 und älter: Damen 45
Spieler der Jahrgänge 1962 und älter: Damen 55
7.5. Spieler dürfen in einer Saison nur für einen Club an der VTV-Mannschaftsmeisterschaft
teilnehmen.
Ausnahme:
Besitzt ein Club keine Schülermannschaft, dürfen deren Jugendliche leihweise in einem
anderen Club für die Schülerliga gemeldet werden.
Die Spielberechtigung in der Mannschaft der Herren oder Damen für den eigenen Club
bleibt aufrecht.
7.6. Clubs, die in der Bundesliga vertreten sind, dürfen Spieler, die auf der Bundesliga-
Nennliste von Position
eins bis sechs oder höher bei den Herren Allgemein,
eins bis fünf oder höher bei den Damen Allgemein,
eins bis fünf oder höher bei den Damen 35,
eins bis fünf oder höher bei den Damen 45,
eins bis fünf oder höher bei den Damen 55,
eins bis fünf oder höher bei den Herren 35,
eins bis fünf oder höher bei den Herren 45,
eins bis fünf oder höher bei den Herren 55,
eins bis fünf oder höher bei den Herren 60,
eins bis fünf oder höher bei den Herren 65
eins bis vier oder höher bei den Herren 70
angeführt sind, nicht in der gleichen Altersklasse bei der VMM einsetzen.
Mehr als sechs (bzw. fünf) Spieler sind es, wenn im Stamm der Mannschaft mehr als ein
Nicht-EU-Bürger (Ausnahme: Gleichstellung) genannt wurde.
VMM-Wettspielbestimmungen

8. Mannschaftsmeldung und Spielerlisten

8.1 Die Spielerlisten sind auf der, vom Vorarlberger Tennisverband zur Verfügung gestellten
Plattform, abzugeben.
Achtung: Bei Nichtösterreichern unbedingt mit Angabe der Staatsbürgerschaft.
Ebenso sind mit der Spielerliste dem VTV gleichzeitig Anschrift, Telefonnummer und
E-Mail-Adresse des Sportwartes und der Mannschaftsführer anzugeben.
8.2. Jeder Club meldet zum vorgeschriebenen Termin (15.02.17) alle Spieler, die er in der VMM
einsetzen will.
Es muss nach ITN aufgestellt werden – mit einer Toleranz von 0,4 (AK und Senioren)!
Die Toleranzgrenze darf zu keinem weiter vorne genannten Spieler überschritten
werden!
Die Spielerlisten dürfen in der laufenden Saison nicht mehr geändert werden.
8.3. Ein Spieler darf in zwei Altersklassen gemeldet werden.
Mit der Abgabe der Spielerlisten wird vom Sportwart für jeden doppelt genannten
Spieler erklärt, in welcher der beiden genannten Altersklassen der Spieler zum
Stamm der Mannschaft gehört. Dies geschieht in einer separaten Excel-Liste, die
vom VTV den Sportwarten zugeschickt wird.
Der VTV definiert dann für alle Mannschaften, die doppelt genannte Spieler
enthalten, den Stamm der Mannschaft!
Diese Liste kann auf der Homepage des VTV eingesehen werden – die Zuordnung
kann bis zum 30.04.17 abgeändert werden, daher definitiv gültig per 01.05.17!

9. Mannschaftsaufstellung

9.1. Die festgelegte Reihenfolge auf der Vereins-Spielerliste ist für die Mannschaften in jedem Fall
bindend.
Ein Spieler, der in einer ersten (oder zweiten, dritten etc.) Mannschaft eingesetzt wird, sperrt
in dieser Runde nicht vor ihm gereihten Spieler für eine niedrigere Mannschaft.
Ein Beispiel: Wird die Nummer 7 in einer ersten Seniorenmannschaft aufgestellt, sind die
Nummer 5 und 6 in der zweiten Mannschaft in der betreffenden Runde spielberechtigt.
Vom Stamm einer Mannschaft darf kein Spieler in einer niedrigeren Mannschaft
spielen.
Zum Stamm der Mannschaft zählt in der Nationalen VMM nur ein Nicht-Österreicher
und bei den doppelt genannten Spielern nur diejenigen, bei denen diese Mannschaft
als Stammmannschaft des Spielers angegeben wurde (siehe 8.3.).
Stamm der Mannschaft: Herren allgemein Liga A, B, C, D 6 Spieler
Herren allgemein Liga E 4 Spieler
Damen allgemein alle Ligen 4 Spieler
Senioren alle Ligen bis 65 4 Spieler
H70 3 Spieler
9.2. Bei Begegnungen mit Oberschiedsrichter müssen die Mannschaftsführer 15 Minuten vor dem
festgelegten Spieltermin dem Oberschiedsrichter die Aufstellung (für die Einzelspiele)
übergeben.
Hat ein Mannschaftsführer 15 Minuten vor der Begegnung die Aufstellung der Einzel dem
Oberschiedsrichter nicht übergeben, werden die Einzelspiele mit 6:0, 6:0 gegen diesen Verein
strafverifiziert.
9.3. Ein Spieler darf aber in einer Runde nur in einer Mannschaft eingesetzt werden.
Ein Ersatztermin gehört zur ausgefallenen Runde und ist somit keine eigene Runde.
Auch ein Einsatz im Doppel und Einzel in unterschiedlichen Mannschaften ist in der
gleichen Runde unzulässig.
Ausnahme: Jugendliche können in einer Schüler- und einer Damen/Herren-Mannschaft
spielen.
9.4. Die Mannschaftsführer sind dafür verantwortlich, dass alle nominierten Spieler tatsächlich
antreten.
VMM-Wettspielbestimmungen
Eine Mannschaft muss vollzählig antreten!
Tritt eine „vordere“ Mannschaft (bei mehreren genannten Mannschaften in einer Altersklasse)
unvollständig an, so wird die Begegnung mit dem höchstmöglichen Ergebnis strafverifiziert
(also 9:0, 6:0 bzw. 5:0).
Nur die letzte Mannschaft einer Altersklasse darf unvollständig antreten, aber nur
dann, wenn sie so viele Spieler zu nominieren in der Lage ist, dass das Spiel gewonnen
werden kann.
Herren A, B, C, D 4 Spieler
Herren E 3 Spieler
Damen 3 Spieler
Senioren 3 Spieler
Senioren H70 2 Spieler
9.5. Wenn eine Mannschaft nicht vollzählig antritt, müssen die Positionen von der Nummer eins ab
lückenlos besetzt werden, die letzten ein bzw. zwei Positionen bleiben frei.
Auch im Doppel kann nur das letzte Doppel w.o. gegeben werden.
9.6. Bei allfälligen Verstößen gegen die Aufstellungsrichtlinien hat der Mannschaftsführer der
gegnerischen Mannschaft vor Beginn der ersten Einzel- bzw. der Doppelpartien zu
reklamieren und dies - wenn keine Korrektur erfolgt - auf dem Spielbericht zu vermerken.
Wenn bei der Doppel-Aufstellung ein Fehler auftritt, können beide Mannschaftsführer
neu aufstellen. Pro Mannschaft ist nur einmal eine Korrektur möglich.
Nachträgliche Proteste sind nur möglich, wenn der Fehler objektiv nicht zu
erkennen war(z.B. zwei Einsätze eines Spielers in einer Runde).
9.7. Ab der VMM 2017 muss pro gemeldeter Herren-Mannschaft mit 6er-Teams (also A
bis D-Liga) ein Jugendlicher pro Runde eingesetzt werden.
Bei mehreren Mannschaften muss nicht in jeder Mannschaft genau ein Jugendlicher
eingesetzt werden, aber in Summe entsprechend der Anzahl der Mannschaften.
Also bei drei Mannschaften können alle drei in einer Mannschaft oder auch
aufgeteilt auf zwei der drei Mannschaften zum Einsatz kommen.
Als Jugendlicher gelten bei der VMM 2017 Spieler der Jahrgänge 2005 bis 1999.
Es muss ein Jugendlicher im Einzel und im Doppel eigesetzt werden. Das können bei einer
Begegnung zwei verschiedene Jugendliche sein, zählt dann aber nur als Einsatz eines
Jugendlichen!
Die Jugendlichen werden ihrer Spielstärke entsprechend gereiht (mit 0,4-Toleranz) und
kommen somit ihrer Spielstärke entsprechend zum Einsatz.
Wenn ein Verein eine E-Mannschaft hat, können Jugendliche auch in dieser eingesetzt werden
(und somit den Einsatz des Pflichtjugendlichen erfüllen). Ein Verein kann somit auch eine
‚Jugendmannschaft‘ im E melden, in der immer 3 oder 4 Jugendliche zum Einsatz kommen
und damit die Auflagen erfüllen.
Hat ein Verein in einer Runde nicht genügend Jugendliche zur Verfügung, so
müssen in der letzten Mannschaft (allerdings nur A bis D-Liga) das letzte Einzel (Nr.
6) und das 3er-Doppel w.o. gegeben werden. Bei zwei fehlenden Jugendlichen wären es
sogar die letzten beiden Einzel (Nr. 5 & Nr. 6) und das 3er-Doppel.
Die Verantwortung dafür trägt in jeder Runde der Sportwart, der Gegner sollte vorab
informiert werden.
Bei Verstößen (= Einsatz eines Erwachsenen statt des Jugendlichen – nicht für das
regelkonforme w.o. geben!) muss eine Strafe von € 50 ausgesprochen werden, da es nicht
Aufgabe des Verbandes ist, in allen Runden alle Einsätze der Jugendlichen auf Fehler zu
untersuchen.
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10. Ansetzung von Spielen.

10.1. Definition einer Runde:
Unter einer Runde versteht man einen vom VTV festgelegten Spieltermin.
Ein Ersatztermin gehört zur ausgefallenen Runde und ist somit keine eigene Runde.
In einer Runde ist ein Einsatz in zwei Mannschaften unzulässig.
10.2. Die Begegnungen können ab Samstag 9.30 Uhr angesetzt werden.
Die Heimmannschaft informiert den Gegner bis Dienstagabend über den Spieltermin.
Der Spieltermin für die Herren A-Liga der allgemeinen Klasse ist Samstag, 13 Uhr.
Mit Toleranz auf noch laufende Spiele vom Vormittag.
Der Spieltermin für die Damen A-Liga der allgemeinen Klasse ist Samstag, 14 Uhr.
Auch für alle anderen Sechsermannschaften (Herren B-, C- und D-Liga) ist Samstag 14 Uhr
der Spieltermin.
Damen A-Liga hat Vorrang vor Herren B-, C- und D-Liga, Herren B-Liga hat Vorrang vor
Herren C- und D-Liga.
Kann die Damen-Begegnung (A-Liga) aufgrund fehlender Platzkapazität (Vereine mit weniger
als 5 Plätzen) am Samstag um 14 Uhr nicht gespielt werden, dann muss sie auf Samstag,
9.30 Uhr vorgezogen werden (Vorrang vor allen anderen Begegnungen).
Auch an Sonn- und Feiertagen ist der Spielbeginn 9.30 Uhr.
Bemerkung: Samstag 14 Uhr soll weiterhin der „Haupttermin“ für das Ansetzen von Spielen
sein, es soll aber auf jeden Fall die Möglichkeit bestehen, zumindest eine Begegnung (oder
auch mehrere) am Samstagvormittag anzusetzen!
Im gegenseitigen Einvernehmen können Begegnungen natürlich auch schon um 9 Uhr oder
aber erst um 10 Uhr begonnen werden.
Spätester Termin für das Ansetzen einer Begegnung ist Sonntag 14 Uhr (späterer
Termin – z.B. 15 oder 16 Uhr - nur in gegenseitigem Einvernehmen).
Eine Begegnung muss auf jeden Fall in der entsprechenden Runde angesetzt
werden und kann nicht (z.B. wegen fehlender oder verletzter Spieler) auf einen
späteren Zeitpunkt verschoben werden!
Das Damen A- und Herren A-Finale werden am Samstag (ca. ab 10 Uhr) am gleichen
Ort („Final-Event“) ausgetragen.
Das Damen 45-, Herren 55- und Herren 60- finden am Sonntag um 10 Uhr statt, das
Damen 35-, Herren 35- und Herren 45-Finale am Sonntag um 14 Uhr.
Die Finals Herren 65 bzw. Herren 70 finden zum fixen Spieltermin (DI/MI) statt.
Natürlich können Herren 65 und Herren 70 das Finale schon in der Woche vor dem Final-
Event spielen (gegenseitiges Einvernehmen).
10.3. Fixer Spieltermin Herren 65: Dienstag 9.30 Uhr.
Fixer Spieltermin Herren 70: Mittwoch 9.30 Uhr.
Ersatztermin(e): Donnerstag 9.30 Uhr falls kein Feiertag (H 65 Vorrecht vor H 70) bzw.
Freitag 9.30 !
Bemerkung: Auch bei den Herren 60 sollte ein Spieltermin unter der Woche akzeptiert
werden!
Ausnahme: Noch berufstätige Spieler!
10.4. Mannschaften mit Play-off-Modus sollten vor „normalen“ Gruppen-Mannschaften spielen.
10.5. Wenn ein Verein an einem Wochenende nicht genügend Kapazität für alle Mannschaften hat,
dann muss die jahrgangsälteste Mannschaft auf die Folgewoche verschieben – also Herren
60 vor Herren 55, vor Damen 45, vor Herren 45 etc.
10.6. Die Termine für die erste Runde der Allgemeinen Klassen und der Senioren Klassen
müssen bis Donnerstag, 04. Mai 2017 20 Uhr im Internet (http://www.vorarlbergtennis.at/ und oben rechts unter Anmelden bitte einloggen)
eingetragen sein.
VMM-Wettspielbestimmungen
Die Termine für die zweite und dritte Runde der Allgemeinen Klassen und der
Senioren Klassen müssen bis Donnerstag, 11. Mai 2017 20 Uhr im Internet
eingetragen sein.
Auch die 4. und 5. Runde (bzw. 6. und 7. bei 7er-Gruppen) von Nicht-Play-Off-
Gruppen können (kein „Muss“) im Vorhinein eingetragen werden. Dann aber bitte
die Termine für die Play-Off-Gruppen berücksichtigen.
Alle weiteren Spieltermine müssen bis Dienstag 20 Uhr der betreffenden Woche im
Internet eingegeben werden! (ist Information für Interessierte und schafft Klarheit bei
Streitfragen)
Bemerkung: Bei Spielansetzungen unter der Woche (Ausnahme H65 und H70) muss die
gegnerische Mannschaft zuerst kontaktiert werden und ihr Einverständnis dazu geben!
Achtung: Es werden nur noch die fixen Spieltermine vorab im Internet vom VTV
eingetragen, bei allen anderen Begegnungen muss der Spieltermin (wird auf 0 Uhr
gesetzt) geändert werden! Ein eingetragener Spieltermin kann nur noch in
Absprache mit der gegnerischen Mannschaft geändert werden!
10.7. Kann zum festgesetzten Spieltermin nicht gespielt werden, obliegt die neue Spielansetzung
dem gastgebenden Club.
Dabei muss der Vorrang den A-Ligen in der Allgemeinen Klasse und der Herren BLiga
gegeben werden – diese müssen am festgesetzten Wochenende gespielt werden
(ausgenommen zwei Tage Dauerregen).
Auch die Punkte 10.3. und 10.4. sollen nach Möglichkeit berücksichtigt werden.
Bemerkung: Werden Samstag-Begegnungen abgebrochen, so können schon festgesetzte
Begegnungen am Sonntagvormittag auch belassen werden und die abgebrochenen Partien
z.B. ab Mittag fertig gespielt werden (z.B. nur noch Doppel ausständig).
10.8. Begegnungen dürfen nur angesetzt werden, wenn dafür mindestens zwei Plätze zur
Verfügung stehen. Auf mehr als drei Plätzen darf aber nur gespielt werden, wenn die
Gastmannschaft einverstanden ist.

11. Austragung der Wettspiele

11.1. Die Einzelpartien sind vor Beginn der Doppelpartien auszutragen.
Die Aufstellung der Einzelpartien ist 15 Minuten vor dem festgelegten Spielbeginn durch die
Mannschaftsführer auszutauschen, die Aufstellung der Doppelpartien erfolgt spätestens15
Minuten nach Beendigung des letzten Einzels.
11.2. Die Reihenfolge der Spiele ist: bei 6er Mannschaften 2, 3, 4, 1, 5, 6
bei 4er Mannschaften 2, 3, 1, 4
bei 3er Mannschaften 2, 3, 1
11.3. Wer sein Einzelspiel nicht zu Ende spielt, darf im Doppel nicht eingesetzt werden, sofern
dieses am selben Tag begonnen werden kann.
Jeder Spieler hat vor Beginn des Doppels Anrecht auf eine Pause von 30 Minuten.
11.4. Die Aufstellung im Doppel muss sich nach der Spielstärke der Akteure richten.
Dazu werden die im Doppel zum Einsatz kommenden Spieler in der durch die VMM-Broschüre
festgelegten Reihenfolge nominiert und mit einer Platzziffer versehen
(erster Spieler Platzziffer 1, zweiter Platzziffer 2 usw.).
Wird nun die Platzziffer (nicht die ITN-Werte!!) der beiden Spieler zusammengezählt, muss
das Doppel mit der niedrigsten Platzziffern-Summe das Doppel Nummer 1 spielen usw.
Bei Gleichheit der Platzziffernsumme kann die Reihenfolge vom Mannschaftsführer festgelegt
werden.
Ausnahme: In der Allgemeinen Klasse Herren darf bei Sechsermannschaften der Spieler mit
Platzziffer 1 nicht im dritten Doppel eingesetzt werden.
11.5. Doppelspiele haben spätestens 30 Minuten nach Beendigung des letzten Einzels zu beginnen.
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12. Ablauf der Wettspiele

12.1. Die Aufstellung darf nur Spieler enthalten, die zum Zeitpunkt der Übergabe der
Aufstellungen anwesend und spielfähig sind.
12.2. Ist eine Mannschaft zum festgelegten Spieltermin nicht spielbereit, gibt es keine Wartezeit
und der Sieg (inklusive aller Matches, Sätze und Games) ist jener Mannschaft zuzuschreiben,
die spielbereit war.
Der VMM-Referent des VTV kann bei nachweislichen Gründen eine Neuaustragung ansetzen.
Wenn eine Begegnung begonnen hat, sind für nachfolgende Matches keine Wartezeiten mehr
vorgesehen.
12.3. Der gastgebende Club hat alle Vorkehrungen zu treffen, dass die Plätze zum angesetzten
Termin bespielbar sind.
Über die Bespielbarkeit der Plätze entscheidet der Mannschaftsführer des gastgebenden
Clubs bzw. der Oberschiedsrichter, falls dieser im Einsatz ist.
Bei Ausfall oder Unterbrechung einer Partie über die festgelegte Runde hinaus hat der
gastgebende Club dies bis Montag 10 Uhr im Internet (wie alle anderen Begegnungen
auch) einzugeben(am besten zusammen mit dem Ersatztermin).
Neuer Termin ist der nächstmögliche Ersatztermin.
Ist kein Ersatztermin frei, wird die Begegnung vom VMM-Referent neu angesetzt.
12.4. Der Mannschaftsführer des gastgebenden Clubs (bzw. der eingesetzte Oberschiedsrichter)
bestimmt bei Anwendung objektiver Kriterien, ob eine Begegnung gespielt, unterbrochen
oder abgebrochen werden muss.
Eine Verschiebung auf den folgenden Tag bzw. auf den nächsten Ersatztermin ist am
Samstag frühestens um 17 Uhr möglich, an Sonn- und Feiertagen frühestens um 16 Uhr.
Spiele, die am Samstag angesetzt waren und verschoben werden müssen, müssen
am darauffolgenden Sonntag begonnen bzw. fortgesetzt werden, falls der
Heimverein noch Platzkapazitäten hat. (Vorrang A-Ligen und Herren B lt. 10.2.)
12.5. Muss eine Begegnung aus Gründen der Witterung oder einbrechender Dunkelheit auf
den nächsten Tag verschoben werden, so können Partien, die noch nicht begonnen wurden,
von anderen als den in der ursprünglichen Mannschaftsaufstellung angeführten Spielern
ausgetragen werden. Dies ist aber nur möglich, wenn ein regelkonformer
Ersatzspieler genannt werden kann (v.a. falls das Spiel der Nr. 1 noch fehlt)!
Hat eine Partie bereits begonnen (erster gespielter Punkt), müssen die gleichen Spieler
fortsetzen, und zwar beim Spielstand zum Zeitpunkt des Abbruchs.
Begonnene Begegnungen, die wegen Wetterunbill unterbrochen werden müssen, sollten
grundsätzlich, falls eine Aussicht besteht, am selben Tag fortgesetzt werden. Wird ein bereits
begonnenes Spiel auf ein neuen Spieltermin verschoben, haben die Akteure der begonnenen
Matches ihre Spiele am neuen Termin zu beenden, für andere Mannschaften sind sie an
diesem Termin gesperrt.
Können beide Spieler die Partie am Ersatztermin nicht bestreiten, so wird diese
Partie nicht gewertet!
12.6. Betreuung: Während eines Matches darf der Spieler (bzw. ein Doppel) nur von einer Person
betreut werden. Besprechungen dürfen nur während des Seitenwechsels bzw. der Satzpause
stattfinden. Der Betreuer muss am Platz sein.
12.7. Grundsätzlich besteht die Pflicht auf Sandplätzen zu spielen. Besitzt ein Club keine
Sandplätze, muss auf den zur Verfügung stehenden Plätzen des gastgebenden Clubs
gespielt werden. Einvernehmlich können zwischen den Mannschaftsführern auch andere
Regelungen getroffen werden.

13. Oberschiedsrichter und Schiedsrichter

VMM-Wettspielbestimmungen
13.1. Spiele der A-Liga (AK) bei Damen und Herren werden auf Anforderung durch den
Mannschaftsführer mit Oberschiedsrichter gespielt. Dieser wird vom Schiedsrichterreferenten
nominiert. Die Auszahlung der Oberschiedsrichtergebühren obliegt ausschließlich dem VTV
anhand der übermittelten Spesenabrechnungen. Die angefallenen Kosten werden den
Vereinen vom VTV in Rechnung gestellt.
Beim Final-event wird der Oberschiedsrichter vom VTV gestellt.
13.2. Bei jedem Spiel der VMM kann jeder der beteiligten Vereine einen Schiedsrichter stellen.
Beanspruchen beide Teams das Amt des Schiedsrichters für sich, gilt folgende Regelung:
Für Spiele mit ungeraden Nummern kann der Gastgeber, für Spiele mit geraden Nummern
der Gastverein den Schiedsrichter stellen.
Dazu werden Einzel- und Doppelspiele durchgehendnummeriert.
Der VTV kann für jede Begegnung einen Oberschiedsrichter nominieren.

14. Resultatsmeldung

14.1. Eingabe von Spielergebnissen für die Allgemeine Klasse Ligen A und B:
Das Spielergebnis muss sofort nach Spielende (spätestens 30 Minuten nach dem letzten
gespielten Ball) vom Heimverein in die VTV-Liga-Plattform (http://www.vorarlbergtennis.at/ und oben rechts unter Anmelden bitte einloggen)
eingegeben werden.
14.2 Eingabe von Spielergebnissen für alle weiteren Klassen:
Der Heimverein ist verpflichtet, das Spielergebnis der jeweiligen Runde ehestmöglich,
spätestens aber bis Montagvormittag 10 Uhr im Internet (http://www.vorarlbergtennis.at/)
einzugeben.
Die Bitte ist aber - nach Möglichkeit - die Ergebnisse noch am Spieltag einzugeben!
Vor allem die letzte Runde des Grunddurchgangs so schnell wie möglich eingeben!
14.3 Auch ein verschobenes oder abgebrochenes Spiel muss in gleicher Weise im Internet eingetragen werden.

15. Verletzung der Wettspielbestimmungen

15.1. Wird ein Spieler eingesetzt, der in dieser Runde für die Mannschaft nicht spielberechtigt
ist, wird die Partie mit dem höchstmöglichen Strafresultat für die gegnerische Mannschaft
gewertet (d.h. alle Spiele ab dem illegalen Einzel- bzw. Doppeleinsatz gehen w.o.).
Wird ein Spieler in einer Runde in zwei Altersklassen eingesetzt, erfolgen die
Sanktionen in der Begegnung, in der er das zweite Mal eingesetzt wurde.
15.2. Bei nicht erkennbaren Verstößen gegen die vorgeschriebene Reihenfolge bei der
Mannschaftsaufstellung werden alle Partien nach dem Fehler der gegnerischen Mannschaft
zugesprochen.
Beispiel: Fehler im dritten Einzel -ab dem 3. Einzel gehen alle Einzelpunkte an den Gegner.
Außer: Nummer 3 und 4 vertauscht – 3. und 4. Einzel geht an den Gegner, Nummer 5 und 6
bleiben gültig!

16. Einsprüche, Proteste und Rekurs

16.1. Bei Verstößen gegen die Wettspielbestimmungen ist ein Einspruch beim VTV zulässig. Der
Einspruch ist auf dem Spielbericht festzuhalten und muss am Folgetag (bzw. bis
spätestens Montag 10 Uhr nach einer Begegnung am Wochenende) ausschließlich
per E-Mail an den VTV und den VMM-Referenten geschickt werden.
Der VMM-Referent wird nach Möglichkeit den Einspruch innerhalb von 24 Stunden
behandeln und die Entscheidung per Mail bekannt geben.
Gegen die Entscheidung des VMM-Referenten kann innerhalb von 24 Stunden ein
Protest per Mail an den Wettspielausschuss des VTV (in Kopie an den VTV und den
VMM-Referenten) einreicht werden (siehe auch16.4). Die Entscheidung des
Wettspielausschusses erfolgt innerhalb von 7 Tagen, ist endgültig und
unanfechtbar.
VMM-Wettspielbestimmungen
16.2. Bei Verstößen gegen die Wettspielbestimmungen kann auch der VMM-Referent von
sich aus die Annullierung von Resultaten, die Strafverifizierung von Begegnungen
sowie den zeitlich begrenzten Ausschluss von Spielern oder Mannschaften von der
Meisterschaft (max. für eine Runde) verfügen. Der VMM-Referent muss diese
Entscheidung sofort per Mail an beide Mannschaftsführer und/oder Sportwarte
verschicken. Gegen so eine Entscheidung kann der betroffene Verein/Spieler
innerhalb von 24 Stunden einen Protest per Mail an den Wettspielausschuss des
VTV (in Kopie an den VTV und den VMM-Referenten) einreichen (siehe 16.4). Die
Entscheidung des Wettspielausschusses erfolgt innerhalb von 7 Tagen, ist endgültig
und unanfechtbar.
16.3. Nur bei schwerwiegenden Verstößen, die zur Sperre eines Spielers (länger als eine
Woche bzw. länger als für eine Runde der VMM) oder zur Sperre einer Mannschaft
bzw. eines Vereines führen, kann gegen die Entscheidung des Wettspielausschusses
(1. Instanz) innerhalb von 3 Tagen ab Zustellung der Entscheidung Rekurs beim
Vorstand des VTV (2. Instanz) per Mail an den VTV eingebracht werden.
Die Entscheidung der zweiten Instanz ist endgültig und unanfechtbar.
16.4. Bei einem Einspruch sind Euro 20,- , bei einem Protest oder bei einem Rekurs jeweils
Euro 40,- entweder in bar oder per Überweisung (Volksbank Vorarlberg, Filiale Dornbirn-
Schoren, IBAN AT09 4571 0003 4100 5584) zu entrichten.
Wird die Gebühr nicht innerhalb von 3 Tagen eingezahlt, so werden Protest bzw. Rekurs nicht
wirksam – beim erfolglosen Einspruch wird die Gebühr auf jeden Fall nachträglich
eingefordert. Wird dem Einspruch, Protest bzw. dem Rekurs stattgegeben, so wird die
Gebühr rückerstattet, ansonsten vom VTV einbehalten.
16.5. Entscheidungen des Wettspielausschusses und des Vorstandes sind schriftlich auszufertigen
und direkt sowie indirekt Betroffenen zur Kenntnis zu bringen.
Entscheidungen des Vorstandes müssen bis 30. September des jeweiligen Jahres getroffen
werden.

17. Strafen

17.1. Bei Verstößen gegen die Wettspielbestimmung sind folgende Strafen vorgesehen:
• Verspätetes Melden der Mannschaften und Spielerlisten:
Bei Nichteinhaltung des Eingabetermins ist eine Pönale von € 120,- zu bezahlen.
• Verspätete bzw. nicht erfolgte Eingabe von Resultaten oder Verschiebungen
(Termin ist Montag 10 Uhr):
Erster Verstoß: Mahnung per Mail
Weiterer Verstoß: € 20,-
Regelmäßige Versäumnisse: € 40,- pro verspäteter Eingabe
• Rückzug von Mannschaften nach Nennschluss:
Vor erfolgter Auslosung: € 50,- (Schüler), € 75,- (4er-Teams), € 100,- (6er-Teams)
• Nach erfolgter Auslosung: € 100,- (Schüler), € 150,- (4er-T.), € 200,- (6er-T.)
• Rückzug von Mannschaften nach Beginn der VMM: € 150,- , € 240,- , € 360,-
• Bei Nichtantreten einer Mannschaft:
1. Nichtantreten: € 30,- (Schüler), € 50,- (4er-Teams), € 75,- (6er-Teams)
2. Nichtantreten: € 30,-, € 100,- bzw. € 150,- und Zwangsabstieg aus der Gruppe.
3. Nichtantreten: € 30,-, € 150,- bzw. € 225,
• Vorgetäuschte Ergebnisse werden als grob unsportliches Verhalten gewertet
und können mit Geldstrafen bis zu € 360,- für beide beteiligten Vereine
bestraft werden.
Hauptverantwortlich ist der Verein, der das vorgetäuschte Ergebnis einträgt!
• Auch andere Verstöße gegen die Wettspielbestimmungen oder grob
unsportliches Verhalten können auf Antrag des VMM-Referenten vom
Wettspielausschuss mit Geldstrafen bis zu € 360,- bestraft werden.
VMM-Wettspielbestimmungen
17.2. Die Strafgelder sind binnen 14 Tagen an den VTV (Volksbank Vorarlberg, Filiale Dornbirn-
Schoren, IBAN AT09 4571 000341005584) zu überweisen.
17.3. Eine Mannschaft, die zu einem Spiel nicht angetreten ist oder eine Niederlage durch
Strafverifizierung verursacht hat, ist im Falle einer Punktegleichheit mit anderen
Mannschaften hintan zu reihen. Aus der in Punkt 5.1. festgehaltenen Regelung ist diese
Mannschaft zu streichen, die noch verbleibenden punktegleichen Mannschaften werden im
Sinne dieser Regelung gewertet.

18. Übertrittsbestimmungen

Es gelten die Bestimmungen der WO des ÖTV.
Folgende Ergänzung ist zu beachten: Der Spieler muss sich zwischen 1. und 31.Oktober
bei seinem Verein abmelden.
Eine Kopie der Abmeldung ist mit gleicher Post oder per Mail an den VTV zu
schicken.

19. Sonderbestimmungen

Sollte die Wettspielbestimmung in Einzelfällen nicht ausreichend Klarheit verschaffen,
ist im Sinne der Wettspielordnung des ÖTV sowie nach Grundsätzen der Fairness und
Sportlichkeit zu entscheiden. Außerdem wird darauf hingewiesen, dass die VMMSchülerdurchführungsbestimmungen
für die Schüler-VMM Gültigkeit haben.