51. Hallentennisturnier um den Karl Graf Wanderpokal 2026
Das 51. Hallentennisturnier um den Karl Graf Wanderpokal in Feldkirch bestätigte auch 2026 seine hohe sportliche Bedeutung. Besonders im Herrenbewerb unterstrichen 62 Nennungen sowie 12 Spieler aus den ÖTV Top 100 die außergewöhnliche Qualität des Teilnehmerfeldes.
Damenbewerb
Im Damenbewerb setzte sich erneut Eva-Maria Riml durch und sicherte sich nach 2024 und 2025 auch 2026 den Turniersieg, damit gelang ihr der dritte Erfolg in Serie.
Riml traf bereits im Viertelfinale auf die topgesetzte Clara Pinggera, gegen die sie sich in einem hochklassigen Duell durchsetzen konnte. Bemerkenswert dabei: Es handelte sich um eine Neuauflage der Finalbegegnungen der vergangenen beiden Jahre.
Auch aus Vorarlberger Sicht gab es starke Leistungen:
Anna Payer (TC Dornbirn) sorgte für ein Highlight, als sie im Viertelfinale die Nummer 2 des Turniers, Viktoria Soier, in einem engen Drei-Satz-Match besiegen konnte.
Zudem erreichte Athina Ströhle (TC Dornbirn) das Halbfinale und bestätigte damit ihre starke Form.
Der Damenbewerb war somit geprägt von hochklassigen Matches sowie starken Auftritten der regionalen Spielerinnen.
Herrenbewerb
Der Herrenbewerb war geprägt von einem außergewöhnlich starken Teilnehmerfeld und einer beeindruckenden Präsenz der Vorarlberger Spieler.
Allen voran Linus Erhart (TC Dornbirn), der sich mit einer herausragenden Leistung den Turniersieg sicherte. Erhart zeigte über das gesamte Turnier hinweg eine beeindruckende Konstanz und Dominanz: In fünf Matches gab er insgesamt lediglich 15 Games ab und unterstrich damit eindrucksvoll seine Klasse.
Im Finale setzte er sich klar gegen den Titelverteidiger Riccardo Bellotti durch.
Auch weitere Vorarlberger Spieler überzeugten:
Niklas Rohrer (TC Dornbirn) erreichte das Halbfinale, während Felix Wohlgenannt (TC ESV Feldkirch) sowie Gerrit Lebeda (TC Dornbirn) mit Viertelfinaleinzügen aufzeigten.
Die Breite und Qualität der Vorarlberger Spieler war damit eines der prägendsten Elemente des gesamten Herrenbewerbs.
Fazit
Das Turnier 2026 überzeugte durch ein stark besetztes Teilnehmerfeld, hohe sportliche Qualität und zahlreiche spannende Begegnungen.
Während im Damenbewerb mit Eva-Maria Riml erneut eine Spielerin aus dem benachbarten Tirol triumphierte, setzte im Herrenbewerb mit Linus Erhart ein Vorarlberger ein besonders deutliches Ausrufezeichen.
Der Karl Graf Wanderpokal bestätigte damit einmal mehr seine Rolle als bedeutendes Turnier im österreichischen Tenniskalender.